Begeistert werden – Den reichen Schatz in Pfingsten entdecken

14.5.2016
3 min
Gruppe begeisterter Freunde springt am Strand gleichzeitig in die Luft
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Gruppe begeisterter Freunde springt am Strand gleichzeitig in die Luft

Der «Heilige Geist», das klingt für manche seltsam. Doch hinter dieser Bezeichnung steckt die Kraft Gottes, die Herzen in Brand steckt, die Begeisterung auslöst, die Leben weckt. Wie auch Sie hinter das Geheimnis lebendigen Glaubens kommen.

Wer bei dem Begriff «Heiliger Geist» an ein Gespenst denkt, hat weit gefehlt. Assoziieren sie den Heiligen Geist lieber mit anderen Wörtern aus unserem Sprachgebrauch: Begeistert, geistreich, Geistesblitz, Teamgeist, Geistesgegenwart, Forschergeist oder Geisteskraft. Diese Begriffe reichen zwar lange nicht aus, um die dritte Person der Dreieinigkeit zu beschreiben, bringen einen aber vielleicht schon mal auf die richtige Spur.

Wie die Bibel den Heiligen Geist beschreibt

Eines der Worte, das die Bibel für den Heiligen Geist verwendet, ist das hebräische «Ruach». Es kann auch mit «heiliger Atem» oder «alles durchdringender Wind» übersetzt werden. Zum Beispiel ist der Heilige Geist bei der Schöpfung mitbeteiligt. Gott bläst seinen «Lebensatem» in den Menschen, macht ihn so lebendig.

Ein wunderschönes Bild findet sich in Jesaja. Es wird beschrieben, wie zerstört und traurig Leben ohne Gott ist, «bis der Geist Gottes aus der Höhe über uns kommt. Dann wird die Wüste in einen Obstgarten verwandelt...» (Jesaja, Kapitel 32, Vers 15). Dieses Bild lässt sich auf die Seele des Menschen übertragen, aber auch auf den Glauben. Ohne den Heiligen Geist ist der Glaube bloss tote Religion. Mit dem Geist Gottes wird aus trockenen Regeln eine lebendige Beziehung zu Gott, die inspirierend ist und Wunderschönes hervorbringt.

Der Heilige Geist wird in der Bibel auch als die Gegenwart Gottes bezeichnet. Als «Geist des Lebens aus Gott», als der «Innenwirkende», der Tröster, Beistand, Helfer.

Interessant ist, dass er mehr als eine unsichtbare Macht ist. Er wird als Person beschrieben, die Gott gleichgestellt ist. Jesus hat seinen Jüngern aufgetragen, die Menschen «im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes» zu taufen (Matthäus, Kapitel 28, Vers 19). Für ihn ist die Dreieinigkeit Gottes selbstverständlich.

Vom Heiligen Geist erfüllt werden

Jesus hat versprochen, dass nach ihm einer kommt, der seine Stelle einnimmt. Der uns hilft und uns nie verlässt. Er hat sogar gesagt, dass es für uns besser ist, wenn er geht, damit der Heilige Geist kommen kann.

An Pfingsten feiern wir, das dieses Versprechen wahr geworden ist und bis heute gilt. Durch den Heiligen Geist ist Gott erfahrbar und nahe. Der Glaube ist eine begeisternde Sache, etwas, das eine trockene Wüste zum Blühen bringt. So wie der Heilige Geist an Pfingsten auf die Jünger «ausgegossen» wurde, so erfüllt Gott auch heute noch Menschen mit dem Heiligen Geist.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen in Ihrem Leben und Ihrem Glauben etwas fehlt, dann denken Sie darüber nach, ob es nicht vielleicht ein ganz persönliches Pfingsten ist, das Sie brauchen.

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