Trotz aller Unterschiede – Der rosarote Ehe-Alltag

21.2.2016
2 min
Liebe
Imported Image
Liebe

Frisch verliebt ist alles einfach. Erst im gemeinsamen Alltag tauchen Unterschiede und Herausforderungen auf. Doch die Liebe muss dabei nicht auf der Strecke bleiben. Sie braucht nur besondere Aufmerksamkeit...

Liebe ist herausfordernd. Aber sie lohnt sich immer! Wir haben ganz praktische Tipps, damit Ihr Ehe-Alltag wieder ein bisschen rosaroter werden kann.

Den anderen wertschätzen

Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass die negativen Seiten Ihres Partner überwiegen. Aber kann es sein, dass Sie besonders kritisch auf die Schwachstellen schauen?

Jeder Mensch hat gute Seiten, die man wertschätzen kann. Und selbst, wenn Ihr Partner Sie gerade enttäuscht hat, gibt es immer noch viele positive Eigenschaften, für die Sie dankbar sein können.

Die Bereitschaft, den anderen in einem guten Licht zu sehen – auch mitten in einem Konflikt –, ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Ehe.

Den Blick auf das Positive richten, empfiehlt schon die Bibel: «Schliesslich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat, an dem, was auch bei euren Mitmenschen als Tugend gilt und Lob verdient!» (Philipper, Kapitel 4, Vers 8)

Jeden Tag miteinander geniessen

Es ist ein grosses Geschenk, einen Partner gefunden zu haben, den man liebt.

Also zelebrieren Sie Ihre Liebe, jeden Tag. Halten Sie sich vor Augen, was Sie an dem anderen haben, was er Ihnen bedeutet. Drücken Sie Ihre Wertschätzung und Liebe auch aus. In Worten, kleinen Gesten, Taten. Denken Sie voller Zuneigung an den anderen und freuen Sie sich an dieser Liebe!

Übrigens ist das ansteckend. Wenn Sie Ihrem Partner auf diese Weise begegnen, wird es ihm leicht fallen, das auch zurückzugeben.

Indem Sie die guten Eigenschaften des anderen hervorheben und Liebe leben, haben Sie sehr wohl einen Einfluss auf die Qualität Ihrer Ehe.

Konflikte in Zaum halten

Vereinbaren Sie miteinander, dass Streit zwischen Ihnen nicht ausarten soll. Lassen Sie nicht zu, dass ein Konflikt jeden Bereich Ihrer Beziehung vereinnahmt und damit Ihren gemeinsamen Tag ruiniert.

Es wird sicherlich immer wieder Meinungsverschiedenheiten und Herausforderungen geben, aber geben Sie diesen nicht mehr Raum als dem, was Sie verbindet. Es ist nicht schlimm, wenn es mal kracht – ganz im Gegenteil, manchmal ist das sogar notwendig. Aber verlieren Sie dabei nie aus den Augen, wie wertvoll der andere ist.

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Thema
 Ein Ehepaar zu sein bedeutet ein Leben als echtes Team zu führen (Symbolbild)

Tipps, die Jahrtausende alt sind – Wie wahre Liebe gelingen kann

Zeitschriften sind voll mit allen möglichen Ratgebern für eine glückliche Beziehung. Wir haben Tipps, die schon Jahrtausende überdauert haben und seit Generationen Paare inspirieren. Es sind Hilfestellungen aus der Bibel für eine gelungene Ehe.
Thema
Erst im Laufe der Zeit lernt man, wie der andere mit Konflikten umgeht (Symbolbild)

Fünf schlechte Trennungsgründe – Nicht zu früh das Handtuch werfen

Vielleicht bist du kurz davor, deine Koffer zu packen und zu gehen, weil du das Gefühl hast, alles getan zu haben, um deine Ehe zu retten. Doch bevor du den Menschen verlässt, mit dem du eigentlich alt werden wolltest, solltest du das hier lesen.
Thema
Falsche Erwartungen können zur Ehekrise führen

Veränderungen meistern – Wie man auch mit Nachwuchs glücklich verheiratet bleibt

Viele Paare wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind, um ihr Glück perfekt zu machen. Doch dann stellt der Nachwuchs die bisherige Harmonie ganz schön auf die Probe. Wie man trotzdem glücklich verheiratet bleibt.
Thema
Wenn ein Ehepaar keinen gemeinsamen Weg mehr sieht

Ruf nach Unterstützung – Scheidung – und die Gemeinde schweigt?

Niemand heiratet, um sich scheiden zu lassen. Oft fühlen sich betroffene Christen sich in diesem Fall von ihrer Kirche oder Gemeinde allein gelassen. Doch wie geht man jetzt konstruktiv miteinander um? Was kann die Gemeinde leisten und was nicht?