Hinweise auf Kreation – «Erbgut ist eine Fundgrube von Schöpfungsindizien»

16.10.2021
3 min
Peter Borger
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Peter Borger

Peter Borger, Biologe und Mitarbeiter bei der Studiengemeinschaft «Wort und Wissen», bezeichnet das Erbgut als Fundgrube von Schöpfungsindizien. Je mehr darüber in Erfahrung gebracht wird, desto schwieriger sei eine evolutive Deutung.

«Das Erbgut verstehen wir heute als eine sehr lange Reihenfolge von Buchstaben den DNA-Buchstaben A, C, G und D. Diese müssen in einer spezifischen Reihenfolge stehen, damit Information enthalten sein kann», erklärt Peter Borger.

Diese Informationen codieren beispielsweise Proteine oder RNA-Moleküle. «Sie arbeiten zusammen, um eine lebendige Zelle zu erzeugen. Weil diese Buchstaben in der richtigen Reihenfolge stehen, wird es zur Information. Diese Information sagt uns, dass in der Natur noch etwas anderes vorkommt als nur Materie und Energie, weil es darüber hinausgeht. Und etwas Immaterielles sagt uns, dass die naturalistische Sicht auf das Universum dadurch widerlegt wird.»

Materie ist nur eine Komponente

Information sei ein wichtiges Indiz dafür, dass das materialistische Weltbild, das wir haben, so nicht stimmt. «Denn dann sollten wir alles erklären und zurückführen können auf Materie, aber wir haben es hier mit etwas Höherem zu tun, nämlich Information. Und Information deutet immer darauf hin, dass Intelligenz im Spiel ist, die das verursacht.»

Peter Borger erklärt weiter: «Wenn man einen Brief schreibt, verwendet man Tinte und Papier. Und das Aufgeschriebene deutet auf einen intelligenten Menschen dahinter. Tinte und Papier schaffen das nicht alleine – das kann man rütteln, schütteln und erhitzen, doch es entsteht keine Information.»

Zusätzlicher Code entdeckt

In den letzten Jahren wurde ein neuer Code entdeckt. Man nennt ihn auch «der zweite Code». Es handelt sich um einen epi-genetischen Code. «Dieser ist sehr wichtig, denn er funktioniert auf eine Art und Weise, die man sich eigentlich nicht vorstellen kann. Es ist eine Überlagerung der DNA mit Proteinen und diese werden modifiziert. Da können kleine Moleküle angehängt werden. Das ist eigentlich eine zweite Sprache im Genom.»

Neben diesen Proteinsprachen, diesen Proteincodes findet man jetzt somit noch einen zweiten Code. Dieser Code sorgt dafür, dass die genetische Erbinformation im richtigen Moment in die richtigen Zellen exprimiert wird.

Nur an Oberfläche gekratzt

Auf diese Art und Weise kann man mehrzellige Organismen formen, erklärt Peter Borger. «Eigentlich ist da eine Riesenunterschied zwischen einzelligen Organismen wie Bakterien und mehrzelligen Organismen wie Hefen oder Menschen, Tieren und Pflanzen, dass sie einen zweiten Code haben, damit sie mehrzellig sein können und einen Körper bauen. Und dieser Code ist noch viel komplexer als der erste Code, den man vor fünfzig, sechzig Jahren entdeckt hat.»

Diese Einzelheiten sind noch lange nicht erforscht. «Eigentlich hat man erst ein wenig angefangen, man hat erst ein wenig an der Oberfläche gekratzt, um einen Eindruck zu erhalten, wie das funktioniert. Das wird noch Jahre dauern, bis man das versteht.»

Zelle ist ein Computer

Damit sei die Evolution quasi widerlegt, erklärt Peter Borger. «Eigentlich wäre ein Umdenken fast unausweichlich. Fast das ganze menschliche Genom hat eine Funktion. Und fast das ganze existiert aus genetischen Schaltern, um Gene an und abzuschalten.»

Viele Millionen Schalter sind mittlerweile entdeckt worden. «Und diese fungieren wie ein Computer, eine Zelle ist eigentlich ein Computer.» Ein Computer, der auf einen intelligenten Schöpfer hinweist.

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