Gigant Tibet – Frohe Botschaft auf dem Dach der Welt

25.7.2017
2 min

Das autonome Gebiet Tibet ist 29-mal so gross wie die Schweiz. Der Gigant gilt als buddhistisches Grossreich, mit dem Dalai Lama als geistlichem Übervater. Doch die Einwohner sind auch offen für den christlichen Glauben, der seine Wurzeln letztlich auf dem gleichen Kontinent hat.

Das autonome Gebiet Tibet ist gigantisch, es erstreckt sich über nicht weniger als 1,2 Millionen Quadratkilometer – mehr als Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich zusammengerechnet.

Die prägende Religion ist der Buddhismus, doch die Einwohner zeigen sich laut eines Berichts der HMK Deutschland, offen gegenüber dem christlichen Glauben. Das Werk berichtet von Schwester Amber, die sechzehn Jahre im Tibet verbrachte und erlebte, wie Gott einen geistlichen Durchbruch wirkte.

Tief beeindruckt

Sie erinnert sich an die Gegend der Nomaden, unter denen sie wirkte. Diese leben auf einer Höhe von 5'500 bis 6'000 Metern und halten dort Schafe, Ziegen und Yaks auf Saisonweiden. Sie leben in Zelten aus Tierhäuten, Geld existiert nicht, stattdessen wird getauscht. Eine schriftliche Sprache gibt es auch nicht. Und die Nomaden haben einen uralten Glauben aus dem Tibet mit dem Buddhismus vermischt.

«Sie lieben Geschichten und respektierten, dass ich ebenfalls etwas glaube», erinnert sich Schwester Amber. Sie erlebte, wie ein Nomade Jesus sein Herz öffnete. Dies führte ihn zunächst in Schwierigkeiten. Dann wollte er anderen von seinem neuen Glauben erzählen. Zur Überraschung waren nicht weniger als 25 Familien versammelt. Der Nomade wusch allen die Füsse, was einen tiefen Eindruck hinterliess.

Antwort auf Schläge: «Jesus liebt euch»

Vor einigen Jahren wurde Schwester Amber von der chinesischen Polizei verhaftet und geschlagen. Doch Gott habe ihr eine Liebe für die grimmigen Behördenvertreter gegeben. «Eine Liebe, wie ich sie noch nie für jemanden empfunden habe. Jedes Mal, wenn sie mich schlugen, sagte ich: 'Jesus liebt euch.' Jesus habe ihr die Kraft gegeben, zu beten: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.'»

Gott sei wie ein Schild zwischen ihr und den damaligen Peinigern gestanden. Allerdings habe sie nicht mehr die Möglichkeit gehabt, zu «ihren» Nomaden zurückzukehren – deshalb begann sie, den gleichen tibetischen Nomadenvölkern zu dienen, die auf nepalesischem Boden leben.

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