Neue Paarstudie – Gemeinsames Gebet kann Trennung verhindern

24.2.2016
3 min

Das gemeinsame Gebet oder der gemeinsame Kirchenbesuch kann durchaus die Romantik und somit die Qualität einer Beziehung steigern. Das fand jetzt eine Studie heraus. Paare bestätigen das. So hat das gemeinsame Gebet beispielsweise Eheberater Alan und Jamie Wood wieder nahe zueinander gebracht.

Wussten Sie, dass die Kirche durchaus ein romantischer Ort sein kann? Dies fand jetzt eine Umfrage des Instituts für Familien-Studien der USA heraus. 78 Prozent der befragten Paare, die regelmässig zusammen in den Gottesdienst gehen, seien «sehr glücklich« oder sogar «extrem glücklich», heisst es in dem Bericht der Studie.

Es gehe aber nicht nur darum, gemeinsam in die Gemeinde zu gehen, sondern gemeinsam Zeit mit Gott zu verbringen. So stehe auch das gemeinsame Gebet direkt mit der Qualität der Beziehung in Verbindung, heisst es weiter. Paare, die häufig – einmal pro Woche oder öfter – gemeinsam beten, seien zu 17 Prozent glücklicher als andere Paare. Die Verantwortlichen der Studie gehen sogar so weit zu sagen, dass ein Paar, das gemeinsam betet, auch ein Leben lang zusammenbleibt.

Gemeinsames Gebet wirkt inneren Frieden

Dies bestätigten auch die Eheberater Alan und Jamie Wood gegenüber Charisma News. «Das funktionierte ebenfalls für uns, als Jamie und ich begannen, gemeinsam zu beten und auf die 'leise Stimme' des Heiligen Geistes zu hören», berichtet Alan Wood. «Wir bekamen einen tiefen inneren Frieden im Bezug auf die richtige Entscheidung. Und wir waren beide davon überzeugt, welches der falsche Weg war…»

«Ausserdem wurde unser Glaube gestärkt, weil wir uns gegenseitig berichteten, was wir von Gott lernten. Wir hatten unglaubliche Erlebnisse, eine Dreiecks-Kommunikation zwischen Ehemann, Ehefrau und Gottes Heiligem Geist.»

Scheidung abgewendet

Auch Steve und Laine Craft, Autoren des Buches «Start Again From Scratch» (Fang wieder bei Null an) erlebten ähnliches – und das, obwohl die beiden kurz davor gewesen waren, sich scheiden zu lassen. «Eines der Dinge, die ich bereue, ist, dass ich nicht persönlich für Steve gebetet habe; ich habe ihm nicht mehr gegeben», gibt Laine zu. «Ich hätte ihm [von Anfang an] das geben sollen, was ich von ihm bekommen wollte, und nicht in das 'Spiel der Beschuldigungen' spielen sollen. Als ich begann, ihm das zu geben, was ich wollte, tat er dasselbe – aber jemand muss den ersten Schritt tun!»

Und ihr Mann Steve fügt hinzu: «Wenn ein Mann oder eine Frau jeden Tag so reagiert, wie Christus reagieren würde, dann kann die andere Person gar nicht anders, als sich neu in sie zu verlieben…»

Zur Webseite:
Zur Studie (auf englisch)

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Thema
 Ein Ehepaar zu sein bedeutet ein Leben als echtes Team zu führen (Symbolbild)

Tipps, die Jahrtausende alt sind – Wie wahre Liebe gelingen kann

Zeitschriften sind voll mit allen möglichen Ratgebern für eine glückliche Beziehung. Wir haben Tipps, die schon Jahrtausende überdauert haben und seit Generationen Paare inspirieren. Es sind Hilfestellungen aus der Bibel für eine gelungene Ehe.
Thema
Erst im Laufe der Zeit lernt man, wie der andere mit Konflikten umgeht (Symbolbild)

Fünf schlechte Trennungsgründe – Nicht zu früh das Handtuch werfen

Vielleicht bist du kurz davor, deine Koffer zu packen und zu gehen, weil du das Gefühl hast, alles getan zu haben, um deine Ehe zu retten. Doch bevor du den Menschen verlässt, mit dem du eigentlich alt werden wolltest, solltest du das hier lesen.
Thema
Falsche Erwartungen können zur Ehekrise führen

Veränderungen meistern – Wie man auch mit Nachwuchs glücklich verheiratet bleibt

Viele Paare wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind, um ihr Glück perfekt zu machen. Doch dann stellt der Nachwuchs die bisherige Harmonie ganz schön auf die Probe. Wie man trotzdem glücklich verheiratet bleibt.
Thema
Wenn ein Ehepaar keinen gemeinsamen Weg mehr sieht

Ruf nach Unterstützung – Scheidung – und die Gemeinde schweigt?

Niemand heiratet, um sich scheiden zu lassen. Oft fühlen sich betroffene Christen sich in diesem Fall von ihrer Kirche oder Gemeinde allein gelassen. Doch wie geht man jetzt konstruktiv miteinander um? Was kann die Gemeinde leisten und was nicht?