Hosianna

10.12.2009
1 min

Hosianna ist ein festlicher Jubelruf

Hosianna bedeutet im Hebräischen »Hilf doch«. Dieser Ruf ist an Gott gerichtet und bittet, dass Gott mit seiner Macht dem Sohne Davids, dem Messias, hilfreich beistehe.

Dieser Ruf war eine liturgische Form, die am Laubhüttenfest beim täglichen Umzug um den Altar gebraucht wurde. Es war ein festlicher Jubelruf aus Psalm 118,25. Beim Einzug Jesu in Jerusalem war dieser Gebetsruf für den von Gott gesandten Davidssohn ein Bekenntnis zu seiner Messianität und damit zugleich eine Huldigung, die dem Davidssohn dargebracht wurde.

Jesus zieht in Jerusalem ein unter dem Zuruf: »Hosianna dem Sohn Davids.« David war der Volksheld, der mächtig aufgeräumt hatte unter den Feinden des Landes. An seiner Person hing damals alles. Kein anderer hätte so durchgreifend das Schicksal seines Volkes gestalten können. In dem Ruf: »Hilf doch, Sohn Davids!« liegt die ehrende Anerkennung, dass Jesus der einzige ist, der den Feind schlagen und das Schicksal wenden kann.

Zugleich klingt daraus der Jubel darüber, dass er in der Vollmacht Gottes kommt, um das zu tun. Hosianna rufen heisst: Christus huldigen.

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