Eine kleine Lektion in Geschichte – Kreuzzüge – der Dschihad der Christen?

15.4.2016
2 min

Wenn es um Terrorismus, Geschichte und Gewaltpotential von Religionen geht, kommt mit hundertprozentiger Sicherheit der Hinweis auf die Kreuzzüge des Mittelalters als «Beweis», dass das Christentum eben «auch nicht besser» sei. Dabei kennen die wenigsten die Realität.  

«Und was war mit den Kreuzzügen?» Dieses Argument taucht mit grosser Regelmässigkeit in jeder Diskussion auf, wenn es um Religion, Kriege und Gewalt geht. Sicher – diese Kriegszüge zur Verteidigung und Rückgewinnung der Heiligen Stätten in Palästina waren mit Grausamkeiten verbunden und sollen nicht weichgespült werden. Aber taugen sie, dem Christentum das Etikett «gewaltsame Religion» anzuhängen?

Nüchterner Blick in die Geschichte

Es ist bekannt, dass das Neue Testament nirgends zur Gewalt aufruft, erst recht nicht als Methode der «Missionierung». Selbst der Atheist und Religionskritiker Richard Dawkins gesteht den friedlichen Charakter des christlichen Glaubens zu: «Soviel ich weiss, gibt es keine Christen, die Gebäude in die Luft jagen. Ich kenne auch keine christlichen Selbstmord-Bomber. Und ich kenne keine grössere christliche Konfession, die den Abfall vom Glauben mit dem Tod bestrafen will.» (Livenet berichtete)

Auch die beliebten Beispiele der Kämpfe um Nordirland sind keine christlichen Religionskriege, sondern letztlich nationale Spannungen, die mit konfessionellen Unterschieden einhergehen.

Die Kreuzzüge eignen sich bei einem nüchternen Blick in die Geschichte nicht, das Christentum in puncto Gewaltbereitschaft in einem Atemzug mit anderen Religionen zu nennen. Dr. Bill Warner etwa, Professor der Quantenphysik, amerikanischer Autor und profunder Kenner und Kritiker des politischen Islam, zeigt in einem fünfminütigen Video auf, dass der Dschihad und die Kreuzzüge nicht vergleichbar sind. Überzeugen Sie sich selbst: 

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