Gute Vorsätze halten... – Mehr Sport treiben – aber wie?

5.1.2021
2 min
Sport im Winter
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Sport im Winter

«Mehr Sport treiben» – das steht ganz oben auf der Liste für gute Vorsätze. Aber wie schafft man es, dauerhaft den inneren Schweinehund zu überwinden und wirklich in Aktion zu treten?

Viele verbringen ihre Zeit – beruflich, wie privat – nur noch vor einem Gerät. In unserer Zivilisation verkümmert der Körper, den Gott uns geschenkt hat. Doch Bewegung ist wichtig. Körper, Seele und Geist sind eine Einheit. Und auch wenn Körperkult in unserer Gesellschaft oft zu sehr übertrieben wird, kommt unserem Körper in der Bibel durchaus eine grosse Rolle zu. Im 1. Korintherbrief, Kapitel 6, Vers 19 wird er mit einem Tempel verglichen, in dem Gott wohnt.

Motivation klären

Sie wollen mehr Sport treiben? Überlegen Sie, warum Sie diesen Vorsatz gefasst haben. Wozu wollen Sie gesünder leben? Was wollen Sie damit erreichen?

Stecken Sie sich kleine, kurzfristige Ziele, die auch realistisch zu erreichen sind. Suchen Sie sich dafür eine Sportart aus, die Ihnen Spass macht. Manche tanzen lieber, als dass sie laufen gehen. Für andere ist Mannschaftssport besser als ein Fitnessstudio.

Erstellen Sie einen Trainingsplan, der zu Ihnen und Ihrem Alltag passt. Benennen Sie dabei jetzt schon Ort und Zeit. Besorgen Sie sich gute Laufschuhe oder ein passendes Outfit. Suchen Sie sich einen Trainingspartner – zu zweit macht es mehr Spass. Oder bitten Sie Ihren Partner, Freunde oder Nachbarn, sie zu erinnern und zu motivieren.

In Aktion treten

Wer es schafft, drei bis sechs Wochen lang dran zu bleiben, hat die Chance, dass ein neues Verhalten zu einer Gewohnheit wird. Gewohnheit entsteht vor allem durch Wiederholung. Gewöhnen Sie sich an, die Treppe zu nehmen, statt den Fahrstuhl. Kleinere Einkäufe zu Fuss zu erledigen. Versuchen Sie, die kleinen Dinge im Alltag umzustellen.

Dran bleiben

Rückschläge sind ganz normal. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Aber geben Sie auch nicht auf. Halten Sie sich Ihr Ziel neu vor Augen und fangen Sie gleich am nächsten Tag wieder an.

Wenn Sie Ihren Trainingsplan zu idealistisch angegangen sind, korrigieren Sie ihn lieber noch einmal als ganz aufzugeben. Sehen Sie aber auch ihre kleinen Erfolge und seien Sie ruhig stolz auf sich.

Motivation lässt sich trainieren. Und Durchhaltevermögen kann man in vielen Situationen gebrauchen, nicht nur im Sport. Sie tun sich also ganzheitlich etwas Gutes, wenn Sie lernen, sich zu überwinden. Bitten Sie Gott, dass er Ihnen hilft, durchzuhalten. Sein Heiliger Geist schenkt Kraft und Selbstüberwindung, so steht es in der Bibel, im 2. Timotheusbrief, Kapitel 1, Vers 7.

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