Mut finden in Zeiten wie diesen – Sich auf Gottes Frieden einlassen

30.7.2016
3 min

Eine Blutspur zieht sich durch Europa. Und viele sind geschockt, dass der Terror jetzt vor unserer Haustüre  angekommen ist. Doch inmitten der schrecklichen Nachrichten gibt es Hoffnung. Und Frieden, der grösser ist als alle Angst.

Es ist verstörend, wie brutal die Gewalt unser vermeintlich friedliches Europa beutelt. Wir sehnen uns nach Frieden, aber werden von einzelnen Verrückten überrollt. Doch Frieden bedeutet mehr, als dass man in Ruhe, Sicherheit und Harmonie leben kann. Wahrer Friede geht viel tiefer und ist unabhängig von äusseren Umständen. Dieser unzerstörbare Friede trägt einen, selbst dann, wenn die Welt um einen zusammenbricht. Es ist der Frieden Gottes, den jeder erfahren kann.

Ein unerklärlicher Friede

Immer wieder erzählen Menschen, dass sie sich in grösster Trauer von Gott getragen fühlen. Dass sie in schrecklicher Not tiefe innere Ruhe gespürt haben. Dass sie den Frieden Gottes so überwältigend erlebt haben, dass sie in der Lage waren, alles andere auszuhalten.

Die Bibel beschreibt den Frieden Gottes als ein Geschenk. Wir können diese innere Ruhe also nicht selbst erzeugen. Aber wir können Gott darum bitten. In der Bibel, Philipper, Kapitel 4, Vers 7, wird uns dieser Friede sogar versprochen: «Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unsere Vernunft übersteigt, der unsere Herzen und Gedanken an Jesus Christus bewahrt.»

Friede, der von innen kommt

Jesus war kein Träumer. Er hat bewusst von Bedrängnis, Leid und Not als einer Realität in unserem Leben gesprochen. Zu glauben, dass man als Christ vor allem Schrecklichen bewahrt bleibt, ist ein Trugschluss. Doch mitten in diese Umstände hat uns Jesus seinen tiefen, inneren, ewigen Frieden zugesagt. Zum Beispiel in der Bibel, Johannes, Kapitel 14, Vers 27: «Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst.»

Oder in Johannes, Kapitel 17, Vers 33: «Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr von allen Seiten bedrängt, aber vertraut darauf: Ich habe die Welt besiegt.»

Erfüllt werden vom Frieden Gottes

Jesus selbst wird in der Bibel als «Friedensfürst» bezeichnet, der «dauerhaften Frieden bringen wird» (Jesaja, Kapitel 9, Vers 5). Bei seiner Geburt sangen die Engelscharen davon, dass mit ihm der Frieden für die Menschen gekommen ist. Es geht um genau diesen inneren Frieden, der unabhängig von Umständen ist und der dort bleibt, wo Jesus wohnt.

Frieden ist ein Charakterzug Gottes. Wenn wir uns nach diesem tiefen, inneren Frieden sehnen, ist das im Grunde eine Sehnsucht nach Jesus. Wenn wir unser Herz für Gott öffnen, machen wir Raum für den Frieden, der für immer bleibt. Wenn Jesus in unser Herz einzieht, wird Frieden in uns wohnen. Ein Frieden, der uns trägt, komme was wolle.

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Thema
Ruhe finden im Wort Gottes

Halt in stürmischen Zeiten – Zwölf Bibelverse, die deine Seele beruhigen

Inmitten von Krisen, Konflikten und Chaos suchen viele nach einem festen Anker. Diese zwölf Bibelverse erinnern daran, dass wahrer Frieden nicht von äusseren Umständen abhängt, sondern in der Nähe Gottes zu finden ist – gerade in stürmischen Zeiten.
Thema
Gottes Frieden geniessen

Jesus und Friede – Nicht von dieser Welt

Nicht von dieser Welt ist der Frieden, den Jesus den Menschen versprochen hat. Doch wie kann dieser «überirdischen» Friede Raum gewinnen? Gedanken vom Pastor Moor Jovanovski.
Thema
Frieden im Sturm

Serie «Heiliger Geist» – Frieden – gelassen durch die Stürme des Lebens

Jeder Mensch wünscht sich Gelassenheit. Doch der Grossteil von uns wird wohl zugeben, dass wir eher gestresst als gelassen sind. Gibt es einen Weg, den Frieden wirklich zu erleben, den uns Jesus versprochen hat?

Frieden stiften im Kleinen – Ein Nobelpreis für uns Christen?

Der Einsatz für den Frieden wird in jedem Jahr neu geehrt. In diesem Jahr wurden zwei Aktivisten aus 331 Nominierten gewählt – scheinbar setzen sich immer mehr Menschen für den Frieden ein. Sollten wir nicht auch für unseren Einsatz geehrt werden?