Fünf kraftvolle Prinzipien – Was wir heute von Josef über Führung lernen können

Aktueller denn je zeigt Josef aus dem Alten Testament, wie Führungskräfte heute idealerweise wirken. Autor und Blogger Ron Edmondson sieht fünf Prinzipien, die auch heute noch gute Leiter auszeichnen.
28.8.2023
2 min
Eine Sandstatue in Ägypten. (Symbolbild)
Pixabay / NadineDoerle
Eine Sandstatue in Ägypten. (Symbolbild)

«Jemand hat mich einmal gefragt, worauf ich bei der Besetzung einer Stabsstelle in erster Linie achte», erinnert sich Autor und Leiterschaftsblogger Ron Edmondson. «Ich sagte, ohne Vorbehalt, dass ich in erster Linie auf das Herz schaue. Ich möchte ein Herz, das Christus mehr ehrt als sich selbst, eines, das wachsen und lernen möchte, und eines, das bereit ist, persönliche Vorrechte für das Wohlergehen anderer zu opfern.»

Das Herz einer Führungskraft sei wichtiger als jede andere Eigenschaft. «Betrachten wir das Leben des biblischen Josef. Es ist eine aussergewöhnliche Geschichte über Gottes Souveränität und Gnade. Manche sagen, dass er in vielerlei Hinsicht ein alttestamentliches Beispiel für Christus ist.»

Fünf Josef-Lektionen

Ron Edmondson nennt fünf besondere Eigenschaften, die wir von Josef lernen können.

  • «Vorstellungskraft:
    Josef war ein Träumer. Das bereitete ihm einige Probleme, aber er war in der Lage, zu sehen, was andere nicht sehen konnten. Er sah das grosse Ganze.
    Natürlich kamen diese Träume von Gott, aber ich glaube, dass Gott uns alle mit der Fähigkeit zum Träumen ausgestattet hat. Dies mag nicht prophetischer Natur sein, aber wir können das grosse Ganze suchen und finden, wenn wir danach streben.
     
  • Integrität:
    Als Josef von Potiphars Frau in Versuchung geführt wurde oder als sich eine Gelegenheit bot, sich an seinen Brüdern zu rächen, widerstand er der Versuchung. Das Herz des Leiters muss ständig nach dem suchen, was richtig und gut ist. Die Leute beobachten einen. Und das Böse kann einen guten Führer ruinieren. Das Herz eines Leiters muss über jeden Zweifel erhaben sein.
     
  • Investition in andere:
    Josef half den Männern im Gefängnis, er half dem Pharao und er half sogar seinen Brüdern, die ihn am meisten verletzt hatten. Josef glaubte offensichtlich an den Grundsatz, dass es einem selbst hilft, wenn man anderen hilft. Das Herz einer Führungskraft muss bereit sein, die eigene Agenda für die Agenda anderer zu opfern.
     
  • Intentionalität:
    Josef war tatkräftig während der Hungersnot und auch während der Tage im Gefängnis. Und als sich die Gelegenheit bot, mit seinen Brüdern abzurechnen, tat er dies nicht. Josef war sich sicher, dass Gott einen Plan für sein Leben hatte, und so liess er sich nicht von Dingen von geringerem Wert ablenken.
     
  • Innovation:
    Joseph ersann einen genialen Plan, um die Nationen vor der Hungerkatastrophe zu retten. Mit göttlicher Weisheit sparte Josef die Mittel, die er hatte, um die Tage des Mangels zu überstehen.»
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