In eine neue Dimension tauchen – Wie man Gottes Stimme hören kann

Gottes Stimme zu hören, das wäre toll! Tatsächlich gibt es Menschen, die behaupten, dass Gott zu ihnen spricht. Wie das gehen soll und wie auch du Gottes Stimme hören kannst, verraten wir dir hier.
23.6.2025
3 min
Gottes Stimme hören
envato/ FabrikaPhoto
Gottes Stimme hören

Gott ist nahe und erfahrbar. Er wünscht sich eine Beziehung zu uns Menschen. Er lässt sich finden und ja, er spricht mit uns. Auf unzählige Art. Hier ein paar Tipps, was du tun kannst, um mit Gott zu kommunizieren.

Auf Empfang gehen

Wenn es um die Kommunikation mit Gott geht, ist unser Alltag besser als Oropax. Wer immer beschäftigt ist und mit den Gedanken schon bei den Aufgaben von übermorgen hängt, sitzt wie in einem Funkloch. Da kann Gott reden, so viel er will, wir bekommen das gar nicht mit. Wenn du an einer Beziehung mit Gott Interesse hast, dann nimm dir besondere Auszeiten. Gehe auf Empfang: «Hier bin ich Gott. Öffne mein Herz, damit ich dich wahrnehmen kann. Zeig mir deinen Weg.»

Sich mit Gottes Wort beschäftigen

Wer sich wünscht, dass Gott zu ihm spricht, kann mit dem anfangen, was man schwarz auf weiss lesen kann. Nicht umsonst wird die Bibel auch «Wort Gottes» genannt. Öffne dich und lies die Bibel wie einen persönlichen Brief an dich. Was könnte Gott dir durch die Bibeltexte sagen wollen? Frage ihn! Gott antwortet oft mit einer leisen, inneren Stimme, die fast wie ein Gedanke ist. Den Unterschied erkennst du daran, dass diese Eingebung mehr in dir bewegt als ein eigener Gedanke. Wenn Gott spricht, ist das wie ein Aha-Effekt. Oder es berührt einen ganz tief. Manche spüren dann eine Ruhe in sich oder einen Frieden. Oder eine Klarheit und Gewissheit.

Gemeinschaft mit anderen Christen haben

Es tut gut, Freunde zu haben, die sich ähnliches für ihr Leben wünschen. Unterhalte dich mit anderen Christen über die Bibel und das, was du darin entdeckt hast. Betet miteinander und hört zusammen auf Gottes Stimme. Such dir jemanden, der schon mehr Erfahrung mit dem Hören hat. Gemeinsam kann man das besser üben. Manchmal schenkt Gott einem einen Bibelvers. Manchmal ein Bild, etwas, das man wie in Gedanken vor sich sieht. Frage Gott, was er dir dadurch sagen möchte.

Es ist nicht schlimm, dabei Fehler zu machen. Achte aber darauf, dass du keine manipulativen Ausdrücke verwendest, wie: «Gott hat mir gezeigt, dass...». Formuliere es vorsichtiger: «Ich habe den Eindruck, oder das Gefühl, dass...»; «Ich hatte den Gedanken...». Gib den anderen eine Chance zu überprüfen, ob das wirklich von Gott kommt oder nicht. Und prüfe es selbst ganz genau. Wenn Gott spricht, steht das nie im Widerspruch zur Bibel. Seine Worte sind nie manipulativ. Sie bringen einen nicht unter Druck und machen keine Angst. Sie überfordern einen nicht. Wenn Gott redet, ist das immer ermutigend und setzt etwas in uns frei. Es ist stärkend und bewegt etwas zum Guten.

Dieser Artikel erschien im Mai 2016 auf Jesus.ch

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Thema
Mann beim Bibellesen

Gottes Stimme im Alltag – Der neue Lebensstil nach Pfingsten

Vor seiner Himmelfahrt beruhigte Jesus aber seine Nachfolger – und damit auch uns – mit den Worten, er werde nach seinem Weggang einen Helfer senden, der uns den Weg weisen wolle. Wie können wir das heute ganz konkret im Alltag umsetzen?
Thema
Ein Wecker für die Liebe

Gegen die Unruhe – Ein Wecker für die Liebe

Schon vom frühen Morgen an strömen viele Informationen auf uns ein. Wie kann man da überhaupt noch Gottes leise Stimme hören? Christina Schöffler hat versucht, neue Rahmenbedingungen zu schaffen. Ein Selbstversuch.
Thema
In der Stille auf Gottes Rat warten

In der Stille – Auf Gottes Rat warten

Im Leben jedes Christen gibt es Zeiten des Wartens, auf Gottes Stimme, auf Antworten, auf Weisung. In der Mini-Serie von Autor Andrew Murray geht es heute um die Frage: Wartest du in Schwierigkeiten auf Gottes Rat oder handelst du eigenständig?
Thema
Autor und Pastor Jay A. Kim

Gottes Stimme hören – Damit wir im Zeitalter des Lärms sprechen können

«Gott spricht zu uns, damit wir sprechen können», sagt der Autor und Pastor Jay Y. Kim. Es gehe darum, Gott inmitten des Lärms zu hören, damit wir seine Botschaft weitergeben können.