Die Bibel lieben trotz Sklavengesetzen

Kann man die Bibel lieben, wenn darin Sklaverei geregelt wird? Die Bibel enthält Aussagen, die heute Fragen aufwerfen: Was hat zum Beispiel ein liebender Gott mit Sklavengesetzen zu tun? Danny und Sam stellen sich in der neuen Podcastfolge «beLÄMMert» unbequemen Stellen, die unseren Glauben herausfordern und gleichzeitig bereichern können.

3.9.2026

Wer 2. Mose Kapitel 21 aufschlägt, sollte sich besser anschnallen:

«Schlägt ein Herr seinen Sklaven mit einem Stock so sehr, dass er auf der Stelle stirbt, muss der Besitzer die gerechte Strafe bekommen. Ist der Sklave aber nach ein bis zwei Tagen wieder auf den Beinen, soll der Besitzer nicht bestraft werden; der Sklave ist schließlich sein Eigentum.[1] Dasselbe gilt für Sklavinnen.»

Eine Stelle, die scheinbar im Widerspruch zu allem steht, woran Danny und Sam glauben. An einen liebenden Gott nämlich. Wieso hatten die Israeliten kurz nach der Befreiung aus Ägypten überhaupt Sklaven? Sie so heftig zu verprügeln, dass sie einen Tag später sterben – ist wirklich voll okay?

Danny und Sam diskutieren in dieser Podcastfolge darüber, wie wir mit solchen Bibelstellen umgehen können. Und warum die Bibel keine Leichtkost ist, sondern die beste Hauptmahlzeit für unseren Glauben.

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