«Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist», meinte der Theologe Dietrich Bonhoeffer. Er bezog sich damit eher auf diakonisches Dasein für Menschen als auf missionarisches, aber das Anliegen dahinter ist dasselbe: Das Leben mit Gott ist kein privates Hobby. Es zieht Kreise. Wer Gottes Liebe selbst erfahren hat, darf kein Geheimnis daraus machen, sondern kann einladend davon reden. Denn wer Jesus Christus noch nicht kennengelernt hat, sollte die Gelegenheit dazu erhalten. 

Thema
Erik Flügge

«Hier werden Sie geholfen!» – Kirchen gegen Hunger und Durst

Stellen Sie sich einmal vor, jedes Kirchengebäude und Gemeindehaus wäre dafür bekannt, dass man dort etwas zu essen und zu trinken bekommt. Immer. Tag und Nacht. Und überall. Das hätte wirklich Symbolkraft.

Unwahrscheinlich aktuell – John Wesley und sein «Manifesto»

Von prominenten Christen der vergangenen Jahrhunderte ist selten viel mehr bekannt als ihr Name. Methodisten-Mitgründer John Wesley macht da keine Ausnahme. Doch sein «Manifesto» liest sich so frisch und gültig als wäre es gestern geschrieben worden.

Willkommen in der Wirklichkeit – Mission endlich neu denken

Für viele Kirchen und Gemeinden ist Mission zum «No-Go-Area» geworden. Sie vermeiden das Wort und die dahinterstehenden Aktionen. Andere reagieren mit einem trotzigen: «Jetzt erst recht!» und wollen Mission stärken.

Weil sie selbst bewegt sind – Missionare sind die Typen, die das Tor zur Hölle zuschütten

«Missionare», fragt sie mich kämpferisch, «sind das nicht die Typen, die anderen Volksgruppen den Glauben absprechen und ihre Kultur zerstören?» – «Hoffentlich nicht», ist meine Antwort. «Eigentlich sind es Typen, die das Tor zur Hölle zuschütten.»

Missionar ermordet – Warum begeben sich Christen in der Mission in Lebensgefahr?

Das Foto von John Allen Chau, das gerade durch die christliche Medienlandschaft in den USA geht, zeigt einen fröhlichen jungen Mann mit Rucksack in der Natur. Offensichtlich ein Abenteurer. Das letzte aber kostete ihm das Leben.
Thema
Frau zeigt älterem Mann den Weg

Gastperspektive – Christen sind dazu berufen, Fremde zu bleiben

Politisch ist gerade oft von «Heimat» die Rede. Auch das sogenannte «christliche Abendland» wird immer wieder gern zitiert. Dabei gehört es eigentlich zum Grundverständnis von Christen, ein Stück weit fremd zu sein und zu bleiben.