Jesus im Internet – «An dem Tag, an dem ich mich umbringen wollte»

Ana María
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Ana María
21.2.2021
3 min

Probleme in der Partnerschaft, Schulden, zerbrochene Beziehungen – Ana María aus Tarragona ist verzweifelt, sie will nicht mehr leben. Die Abschiedsbriefe sind bereits geschrieben, als sie im Internet noch einmal nach der sichersten Suizid-Methode sucht. Doch ein Klick verändert ihre Zukunft für immer…

Ich hatte schon seit langem die Idee, mir das Leben zu nehmen, weil ich einfach keinen Ausweg sah. Ich wollte nicht mehr leben. Ich hatte sehr viele Probleme mit meinem Partner, familiäre Probleme, finanzielle Probleme, Probleme bei der Arbeit… Ich fand nirgendwo Hilfe und wusste nicht, wohin ich mich wenden sollte. Und ich dachte nur: Was machst du überhaupt hier? Niemand mag dich, niemand hilft dir…

Die Abschiedsbriefe für jedes Familienmitglied waren bereits geschrieben. Mir war alles egal, meine Tochter, meine Mutter, meine Geschwister und ich wusste ganz genau, dass ich mich umbringen will. Ich wollte es so machen, dass es auf jeden Fall klappt – dass es schnell geht, damit mich niemand retten kann. Also suchte ich im Internet nach Formen des Suzid, denn ich dachte, da gibt es doch alle möglichen Informationen…

Die Sprechblase

Als ich den Computer schon ausmachen wollte, poppte plötzlich unten in der Ecke eine Sprechblase auf. Ich weiss gar nicht, wie ich darauf aufmerksam wurde – heute weiss ich, dass es Jesus war, der meinen Kopf dahin drehte… Ich klickte auf die Sprechblase und stiess auf einen Engel – eine Mitarbeiterin von pazcondios.net (Anm. d. Red.: die spanische Internetseite der Billy Graham Evangelistic Association, das spanische Gegenstück zu Gottkennen.ch bzw. Gottkennen.de); und Gott gebrauchte sie, um mir das Leben zu retten. Wir haben lange zusammen geredet, uns unterhalten.

Radikal verändert

Meine Begegnung mit Gott war faszinierend. Als ich betete, ihm mein Leben übergab und all meine Sünden bereute, spürte ich einen enormen Frieden – so etwas hatte ich noch nie verspürt. Als ich diesen Friede fühlte, diese Ruhe inmitten von so viel Leid, dankte ich Gott zum ersten Mal in meinem Leben. Früher reagierte ich mit jeder Menge Schimpfwörter, wenn ich mich angegriffen fühlte. Heute bete ich für diese Menschen, die mich angreifen. Früher konnte ich denen, die mich verletzten nicht vergeben – niemals. Heute habe ich ihnen allen bereits vergeben und bete für sie.

Gott hat mich total verändert und obwohl ich immer noch viele Fehler und Probleme habe, macht mir das keine Angst mehr. Ich weiss, dass alles in Gottes Händen liegt und dass mir alles zum Besten dient. Ich bin nicht mehr die Ana von früher. Die Menschen, die mich gut kennen, sehen diese Veränderung. Dann lernte ich meine Pastoren kennen. Ich fühlte mich wie in einer neuen Familie und liess mich taufen, um der Welt zu zeigen, dass ich selbstständig entschieden habe, Jesus zu folgen und ihm zu dienen. Was für die Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich!

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