Neue Brüste – neues Leben? – Die Illusion von Schönheit und Glück

Sara Langhirt
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Sara Langhirt
20.7.2018
3 min

Sara Langhirt glaubte, durch ein neues Aussehen endlich glücklich zu werden. In einer TV-Show bekommt sie vor laufenden Kameras eine neue Nase, neue Zähne und neue Brüste. Aber das erhoffte Glück bleibt aus. Als die Enttäuschung und der innere Schmerz unerträglich werden, schreit sie zu Gott... Hier erzählt sie ihre Geschichte.Von klein auf wurde ich wegen meiner grossen Eckzähne gemobbt. Sie sahen wie Vampir-Zähne aus. Ich litt darunter und dachte, wenn ich andere Zähne hätte, dann würden mich die Leute mögen und anerkennen. Einfach schön sein, das war immer mein Traum. Als ich Mutter wurde, war ich so frustriert über mein Aussehen, dass ich mich immer weiter zurückzog. Ich war richtig unglücklich und glaubte, dass mein Aussehen der Grund all meiner Probleme ist. Wenn ich nur schön wäre, dann wäre alles gut...

Irgendwann hörte ich von einer «Make-Over»-Fernseh-Show, bei der man durch Schönheits-Operationen grundlegend verändert wird. Das war meine Chance, endlich schön zu werden! Ich bewarb mich und wurde tatsächlich ausgewählt. Während ich weg war, kümmerten sich meine Eltern um meine drei Kinder, denn auch sie hofften, dass nach der Sendung endlich ein neues Leben für mich beginnen würde.

Die grosse Enttäuschung

Sechs Wochen lang war ich von Zuhause weg und wurde komplett umgestylt. Ich bekam neue Zähne, eine neue Nase und neue Brüste, es wurde eine absolute Typ-Veränderung durchgeführt. Ich glaubte: Jetzt verändert sich alles!

Aber so war es nicht. Zu Hause musste ich feststellen, dass sich nichts verändert hatte. Ziemlich schnell wurde mir bewusst, dass alles umsonst war. Innerlich war ich genau so unzufrieden wie zuvor. Was für eine Enttäuschung!

Statt aufzublühen rutschte ich in Depressionen. Dazu kamen immer mehr Streitereien mit dem Vater meiner Kinder. Ich war so enttäuscht vom Leben, dass ich glaubte, jetzt können nur noch Drogen helfen. Sich einfach zunebeln und berauschen. Doch dadurch wurde alles noch schlimmer. Zuhause stritten wir nur noch. Es war so hoffnungslos, dass mir die Gedanken kamen, mein Leben einfach zu beenden. Der Wunsch zu sterben wurde grösser als der Wunsch zu leben. Ich zog mich komplett zurück. Niemand konnte verstehen, wie es in mir aussah.

Wo gibt es jetzt noch Hoffnung?

Ich war so verzweifelt, dass ich nicht mehr wusste, was mir jetzt noch helfen kann. Inmitten der schlimmen Suizidgedanken schrie ich: «Gott hilf mir! Gott hilf mir! Gott hilf mir...»

Ein paar Tage später bekam ich von einem Bekannten eine SMS, die mich total überraschte. Besonders ein Satz traf mich mitten ins Herz: «Jesus ändert nicht die Umstände – er ändert Dich in den Umständen.» Diese Worte berührten mich so sehr, dass ich zwei Stunden lang weinen musste. Es kamen Emotionen in mir hoch, die ich monatelang nicht mehr gefühlt hatte. An diesem Abend entschied ich: Ich gebe Gott mein Leben.

Neu geworden

Am nächsten Morgen wachte ich auf und hatte das Gefühl, ich könnte Bäume ausreissen. Ich spürte die innere Kraft, Dinge in meinem Leben anzugehen. Tatsächlich hat sich mit der Entscheidung für Jesus alles geändert. Nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt. Ich habe aufgehört, Drogen zu nehmen, zu kiffen und Alkohol zu trinken. Das hing mir einfach zum Hals raus. Ich habe entdeckt, wie wertvoll ich in Gottes Augen bin, so wie ich bin. Ich habe das Glück gefunden.

Mittlerweile kann ich sagen: Ich liebe das Leben. Ich habe drei glückliche, gesunde Kinder! Und ich vertraue darauf, dass Gott mich durch den Tag bringt, egal was kommt, ob ich durch Höhen oder Tiefen gehe. Ich weiss, dass Gott das Beste für uns will.

Hier erzählt Sara Langhirt ihre Geschichte, ein Beitrag von ERF Medien:

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