Drei buddhistische Mönche fordern Gott heraus

31.3.2019
3 min

Ein ungewöhnlicher Vorschlag, den Elijah von den drei buddhistischen Mönchen erhielt, die ihn besuchten: «Wir wollen beten und fasten. Wenn uns dein Gott Essen bringt und wenn es dann noch regnet, wollen wir glauben.» Und das mitten in der Trockenzeit…

Es geschah in Südasien: Elijah war gerade mitten in einer regelmässigen Schulung für Christen und zukünftige Gemeindeleiter, als ein buddhistischer Mönch in der Tür stand. Elijah lud ihn ein und der Mönch blieb den ganzen Tag dort und hörte zu. Am Abend fragte er Elijah, ob er am nächsten Tag mit zwei Freunden wiederkommen könnte – Elijah stimmte zu.

Am nächsten Morgen waren die drei Mönche pünktlich im Schulungsraum. «Sie blieben mehrere Tage», berichtet Tim vom Missionswerk Global Disciples, das Elijah unterstützt. «Aber als sie im Unterricht hörten, wer Jesus ist, was er macht, wie nahe wir Jesus sein können und was es bedeutet, Christ zu sein, sagten sie letztlich zu Elijah: 'Einer muss hier aber falsch liegen – entweder ist der buddhistische Weg der richtige oder der christliche…'» Die drei Männer fragten Elijah, ob er bereit sei zu testen, wer denn wirklich Gott ist. Sie schlugen vor, in einen Wald zu fahren, dort zu fasten und zu beten und wenn Gott oder Jesus ihnen Mittagessen bringen und es regnen würde, dann würden die drei Jesus als ihren Herrn annehmen.

Gott wird herausgefordert

Die vier Männer reisten in den Dschungel und dort angekommen, begannen sie zu beten. Tim berichtet, dass um 12.30 Uhr mittags ein Mann im Wald brüllte. Er stolperte auf die Lichtung, in der sich Elijah und die drei Mönche befanden. Der Mann hatte sich hier im Dschungel verlaufen und während sie miteinander redeten, öffnete er seinen Rucksack und teilte sein Essen mit den vier Männern.

«Gott, machst du so was?»

Das erste Wunder war eingetroffen – doch es regnete immer noch nicht. Und das war auch nicht verwunderlich, befand man sich doch in der Trockenzeit. Nicht eine einzige Wolke war am Himmel zu sehen. Irgendwann verliessen die Mönche den Wald wieder, das Mittagessen hatte sie noch nicht überzeugt.

Tim berichtet: «Elijah kämpfte innerlich mit Gott, so sehr, dass er am ganzen Körper zu schwitzen begann. Er fragte Gott: 'Machst du wirklich solche Sachen? Würdest du es regnen lassen?'» Irgendwann ging auch Elijah nach Hause – und um 17 Uhr nachmittags begannen sich Wolken zu sammeln und es regnete so heftig, dass er den Abendgottesdienst absagen musste.

Ein neues Leben

Am nächsten Morgen kamen die drei Mönche zum Schulungsgebäude und erklärten, dass sie Jesus Christus als Herrn und Retter annehmen wollten. Sie liessen sich heimlich von Elijah taufen und vergruben ihre Mönchsroben an dem Ort im Wald, an dem sie mit Elijah gegessen hatten – als symbolisches Zeichen dafür, dass sie ihr altes Leben zurückliessen und ein neues Leben mit Jesus begannen. «Heute evangelisieren diese drei ehemaligen buddhistischen Mönche und arbeiten mit Drogenabhängigen ihres Landes», berichtet Tim.

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