Seltsame Vision – Ein helles Licht und der Geruch von Margariten

Eine Frau im Iran (Symbolbild)
Imported Image
Eine Frau im Iran (Symbolbild)
16.1.2022
2 min

Die Muslimin Fatima hatte eine besondere Vision: Ein Zimmer war von hellem Licht erfüllt und das ganze Haus roch nach Margariten. Was sie dann im Fernsehen sah, veränderte ihr Leben.

Es war ein ganz normaler Tag, Fatima war wie gewohnt in die Moschee gegangen. Wieder zuhause bemerkte die Iranerin ein seltsames Licht, das aus einem der Zimmer drang. «Es war hell und ich hatte das Gefühl, als ob eine Taube in meinem Haus sei. Das ganze Haus roch nach Margeriten, es war wunderschön», erinnert sich Fatima gegenüber der christlichen Organisation «Heart4Iran».

Ein Prophet wie die islamischen?

Fatima ging in das Zimmer und machte den Fernseher an. Wahllos zappte sie durch die Kanäle – bis sie auf Mohabat TV stiess, einen christlichen Satellitensender. «Ich begann, einen Film über Jesus zu sehen. Dabei merkte ich, dass Jesus geschlagen wurde und sich gar nicht verteidigte. Ich dachte: 'Oh man, er ist unseren islamischen Propheten so ähnlich, die auch verfolgt wurden, und niemand machte irgendetwas!' Ich begann zu weinen, weil Jesus ein unschuldiger Prophet war, genau wie unsere islamischen Propheten», erzählt sie weiter.

Aus ihrem Mitgefühl heraus begann sie, mit Jesus zu reden. «Ich fragte mich: 'Wer ist dieser Jesus?'» Dann rief sie kurzerhand die eingeblendete Telefonnummer von MohabatTV an. Es dauerte aber noch, bis sie ihr Herz ganz Jesus gab.

Jahrelange Diskussionen

Ihr Mann wurde auf die Veränderung aufmerksam. «Mein Mann und ich hatten gedacht, dass es uns Sinn und Bedeutung geben würde, wenn wir in die Moschee gehen und für Allah arbeiten» und so waren sie zuvor beide sehr aktiv gewesen. Schon bald bemerkte ihr Mann, dass sie nicht mehr so sehr an den islamischen Aktivitäten interessiert war wie zuvor.

Dass sie am christlichen Glauben interessiert war, gefiel ihm gar nicht. Doch: «Nach zehn Jahren, in denen wir viel diskutierten, kam auch er endlich zu Christus.» Von der Organisation Heart4Iran erhielt sie nach Anfrage eine Bibel. Heute lesen sie gemeinsam darin, auch wenn das in ihrem Heimatland nicht ungefährlich ist.

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Story
Eva-und-Peter-Okonda-2026

«Ich habe einen Vater – im Himmel»

Eva Okonda ist im Kongo geboren. Als Maturandin besuchte sie das Land erneut - heute ist sie mit dem Kongolesen Peter verheiratet. Das Paar bietet Kindern ein Förderprogramm und plant, ein Haus für Strassenkinder aufzubauen.
Story
Ed Grifenhagen

Er wollte die Bibel widerlegen

Ed Grifenhagen – ein gläubiger Jude – war etwa 13 Jahre verheiratet, als er seiner Frau sagte, er habe einen Plan, einen, der seiner Meinung nach «nicht allzu schwer» umzusetzen sein sollte…
Story
Jacoby Shaddix

Jacoby Shaddix: «Ich bin überzeugter Christ»

Jacoby Shaddix, die Stimme von «Papa Roach», erzählt von seinem tiefgreifenden Glaubensweg und wie die Annahme des Christentums entscheidend dazu beigetragen hat, dass er nüchtern wurde und einen Frieden fand, wie er ihn nie zuvor erlebt hatte.

«Durch das Alte Testament fand ich zu Jesus»

Von klein auf lebt Neriyah Arabov nach strengen jüdischen Regeln. Als er anfängt, selbst die heiligen Schriften zu studieren, stolpert er immer wieder über Prophetien, die ihn stutzig machen. Kann es sein, dass Jesus doch der Messias ist?