Cohen entdeckt Christus – Er fand Jesus beim Lernen für seine Bar-Mitzvah

Gerry Cohen
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Gerry Cohen
19.5.2022
2 min

«Wer ist Jesus, wenn man Jude ist?», wurde Gerry Cohen (damals 10) von einem Mitschüler gefragt. Diese Frage begleitete ihn lange. Einige Zeit später erkannte er, dass er nicht aufhört, Jude zu sein, wenn er Jesus Christus nachfolgt…

Die unschuldige Frage eines Schulkameraden nach Jesus brachte den damals zehnjährigen jüdischen Jungen Gerry Cohen aus London dazu, den Messias zu entdecken. Der heute 63-Jährige sagt, dass diese Frage eine gewaltige Auswirkung auf sein Leben hatte. Deshalb setzt er sich auch heute dafür ein, dass andere Juden Jesus finden.

Er dachte damals lange über diese Frage nach. Ein paar Jahre später, als er sich auf seine Bar-Mizwa vorbereitete, erkannte er, dass Jesus der lang verheissene jüdische Messias ist.

Bei einer Zeltevangelisation sah er, dass auf einer Kreidetafel das hebräische Wort «Schalom» verwendet wurde. Er ging hin, um sich zu beschweren…

«Schalom»

Der Pastor erklärte, dass das Wort verwendet wurde, weil es die Sprache der Juden sei, von denen der Messias abstamme. «Er erzählte mir alles über Jesus», erinnert sich Gerry Cohen. «Und er sprach von der Notwendigkeit der Busse und der Vergebung der Sünden. Ich wusste, dass ich meine Eltern nicht geehrt hatte, dass ich gestohlen und gelogen hatte – und dass Gott in meinem Leben nicht an der ersten Stelle stand.»

Am nächsten Abend kehrte Gerry unter Tränen ins Zelt zurück, weil ihm klar geworden war, wie weit er gegen Gottes Gebote verstossen hatte. Jemand bot ihm an, mit ihm zu beten. «Mir wurde klar, dass der Mann beim Beten zu jemandem sprach, den er persönlich kannte. Ich weinte einfach und bat um Vergebung und bat Jeschua (hebräisch für Jesus), seinen rechtmässigen Platz in meinem Leben einzunehmen.»

Plötzlich verstanden

«Jetzt machte meine Bar-Mitzvah Sinn. Ich wusste, dass ich nicht aufgehört hatte, Jude zu sein. Ich hatte unseren Messias gefunden! Und ich wusste, dass mein jüdischer Messias der ist, von dem er sagte, dass er es sei. Er ist das Original.»

Seine Familie hatte zunächst Schwierigkeiten mit seinem Entscheid. Glücklicherweise kam es im Laufe der Zeit zu einer Versöhnung und er wurde ein beliebter Religionslehrer an weiterführenden Schulen.

Er ist ausserdem ein begnadeter Musiker (bekannt unter dem Künstlernamen «Kosher Crooner») sowie Mitleiter von «Beit Sar Shalom», einer messianischen Gemeinde in London. Ausserdem engagiert er sich als Vizepräsident der «British Messianic Jewish Alliance».

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