Ex-«American Idols»-Star – Er schnitt Dreadlocks ab und will mehr von Jesus

Jason Castro mit seinem Sohn Canyon
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Jason Castro mit seinem Sohn Canyon
23.3.2021
3 min

Jason Castro gewann das grosse Publikum mit seinen Dreadlocks und seinem überschäumenden Lächeln – auch wenn er den «American-Idol»-Wettbewerb 2008 nicht gewann. Er lancierte Billboard-Hits und zeigte dann eine überraschende Veränderung.

Erinnern wir uns kurz zurück: Jason Castro, Sohn kolumbianischer Einwanderer, studierte an der Texas A&M University Bauwissenschaft und bewarb sich bei American Idol. Er war der erste Kandidat, der eine Ukulele spielte, während er «Over the Rainbow» sang.

Bei «American Idols» erreichte Jason Castro die Top 4. Er bestach mit Charme und Dreadlocks und ansteckender Fröhlichkeit. Zwar gewann der den Wettbewerb nicht, lieferte aber dennoch einen Nummer-1-Hit in den Billboard-Charts. Er erhielt einen Plattenvertrag bei Atlantic Records und veröffentlichte eine EP mit fünf Liedern, die es bis auf Platz 5 bei iTunes schaffte. Er ging auf Tournee und stand kurz davor, gross rauszukommen.

Ruhm bedeutete ihm nicht alles

In dieser Zeit wurde ihm bewusst, dass er Musik und Gott liebte, aber Ruhm und Reichtum ihm nicht viel bedeuten. So hörte er auf sein Herz... Jason Castro schnitt seine Haare und begann, christliche Musik zu machen. Viele waren überrascht und fragten sich, was geschehen war. Dazu der Musiker: «Ich spürte, dass die Zeit für einen Wechsel da ist», sagte Castro damals und fügte lachend hinzu, wie es nun sei, mit den Fingern durch das Haar zu fahren. Ausserdem habe er sich trotz dem enormen Rummel einsam gefühlt und auch körperlich sei er ermüdet gewesen. «Ich kämpfte damit, auf dem Weg mit Gott verbunden zu bleiben.» Und er habe sich ganz einfach nach mehr von Gott gesehnt.

«Musik bewegt»

Danach wurde es ruhiger um Castro. Nachdem er 2013 das christliche Album «Only a Mountain» veröffentlicht hatte, heiratete er. Heute ist Castro Vater von vier Kindern und verkauft Immobilien in Texas. Sein grösster Wunsch ist, mit seinen Kindern und Gott zusammen zu sein. Und Natürlich macht er immer noch Musik.

«Musik hat diese Macht, zu beruhigen oder zu bewegen, die Macht, Emotionen jeglicher Art zu vermitteln.» Es gehe darum, auszudrücken, was man auf dem Herz hat. «Ich habe mein Herz Christus gegeben, und das kommt durch. Die Leute fühlen sich davon angezogen, auch wenn sie nicht immer wissen, was es ist.»

Früh zu Gott gefunden

Zu Gott hatte er bereits früh in seiner Familie gefunden. Sein Bruder hatte Jesus Christus bereits in sein Herz aufgenommen und er ging den gleichen Schritt und seine Eltern meldeten ihn für ein christliches Jugendlager an.

«Das war das erste Mal, dass ich mich wirklich von Gott berührt fühlte», blickt er zurück. «Ich erinnere mich, dass die 'Dave Crowder Band' dort war. Angesprochen wurde ich durch die Musik. Die Musik hat mich auf eine Art und Weise berührt, wie ich es nie zuvor erlebt hatte. Allein die Lieder, die wir sangen, bewegten mich einfach. Dann war ich wirklich fasziniert von den Botschaften. Da ist meine Liebe zu Gott gewachsen. Im ganzen Leben geht es nur darum, Gott kennenzulernen.»

 

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