Halas Traum – «Er trug unsere Krankheit und Schmerzen»

Syrische Flüchtlingsfrau
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Syrische Flüchtlingsfrau
31.1.2022
2 min

Ihr Traum machte der syrischen Flüchtlingsfrau Hala Angst: Ihre Füsse bluteten. War das ein Hinweis auf eine schlimme Krankheit?

Immer wieder hatte Hala einen Traum, der ihr grosse Angst bereitete: Sie träumte, dass ihre Füsse bluteten. Ob dies bedeutete, dass sie krank werden würde oder etwas Schlimmes passierte? «Als ich aufwachte, hatte ich Angst», berichtet die Muslimin aus Syrien, die als Flüchtling in einem fremden Land lebt. «Würde mir etwas Schlimmes geschehen?»

Plötzlich bluteten seine Füsse

Schon mehrmals war sie von einem lokalen Missionar in die Kirche eingeladen worden und hatte dort das Evangelium gehört. Dadurch wusste sie, dass in ihrem Traum auch Jesus auftauchte. Im Traum liefen viele Menschen auf einen Hügel. «Ich wollte auch dorthin, aber ich konnte meine Schuhe nicht finden», erinnert sich Hala. «Dann hörte ich eine Stimme, die sagte: 'Lass deine Schuhe da und komm!' Also rannte ich los und merkte, dass alle einem weissgekleideten Mann zuhören. Plötzlich schrie jemand, dass meine Füsse bluten. Als der weissgekleidete Mann das hörte, schaute er mich an. Genau in dem Moment guckte ich auf meine Füsse – sie bluteten nicht mehr. Alles Blut war weg. Und dann sah ich, wie die Füsse des weissgekleideten Mannes begannen zu bluten…»

Als sie wach wurde, erinnerte sie sich an die Bibel, die sie in der Gemeinde bekommen hatte. Dort stiess sie auf den Vers: «Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen.» (Jesaja, Kapitel 53, Vers 4) «In dieser Nacht verstand ich, dass das Blut, das von meinen Füssen kam, meine Sünde war und Jesus diese Sünde auf sich nahm.»

Entscheidung für Jesus

Gleich am nächsten Morgen rief sie den Missionar an, der ebenfalls aus Syrien ist. Sie sagte ihm, dass sie ihr Vertrauen auf Jesus setzen und diese Entscheidung am Sonntag in der Kirche öffentlich verkünden wollte. Heute ist sie ein festes Mitglied der Gemeinde, deren Dienst vom Werk «Christian Aid Mission» unterstützt wird. Auch viele Flüchtlingskinder haben in den vergangenen Monaten zum Glauben gefunden und häufig auch ihre Familien in die Kirche gebracht.

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