Mike McHargue – Er war Atheist – und fand durch Wissenschaft zum Glauben

5.3.2018
2 min

Der Autor und Redner Mike McHargue bezeichnet sich selbst als ehemaliger Atheist, der durch die Wissenschaft zum christlichen Glauben gefunden hat. Beim Lesen neurowissenschaftlicher Literatur kam der Moment, wo er aus dem Zimmer rannte und «Heureka!» schrie (Heureka ist altgriechisch und bedeutet «Ich habe [es] gefunden»).«Gott hat mich in den rauesten Jahren meines Lebens durchgetragen», sagt Mike McHargue heute. Das war früher anders. «Die Idee, dass Gott nicht existiert, war für mich intellektuell stimulierend und gleichzeitig furchterregend.»

Lange diskutierte er in einem Netzwerk von humanistischen und atheistischen Freunden über seine Weltsicht und prophezeite den baldigen Niedergang des Christentums. Er befasste sich mit der Wissenschaft und suchte dort Bestätigung für seine Überzeugungen. Doch genau das führte zu einem Überdenken der eigenen Haltung...

Umkehr durch wissenschaftliche Literatur

Die Umkehr zu Christus entwickelte sich durch das Studieren wissenschaftlicher Literatur und nicht etwa durch christliche Literatur oder den Einfluss gläubiger Freunde.

«Es gab diese grossen Momente beim Lesen neurowissenschaftlicher Literatur. Buchstäblich rannte ich einmal aus dem Zimmer und schrie: 'Heureka'», erinnert sich Mike McHargue. «Gleichzeitig war ich verängstigt. Ich wollte nicht ein theologisches Kartenhaus aufbauen, das dann wieder zusammenfallen würde. Ich wollte nicht wieder falsch liegen.» Es habe ein Jahr gedauert, bis er realisierte, dass jede Vorstellung von Gott, die er jemals haben könnte, am Ende nur eine menschliche Idee ist.

«Wir müssen Gott nicht verteidigen»

Und so kam er an den Punkt, an dem er zum christlichen Glauben aus seiner Kindheit zurückkehrte (er war einst christlich aufgewachsen – seine Rückkehr erfolgte nun 35 Jahre später). Heute ist er überzeugt, dass Gott die Kontrolle hat und auch nicht verteidigt werden müsse: «Warum empfinden wir, ihn verteidigen zu müssen, statt ihm zu vertrauen?»

Angst vor Kritik durch Atheisten habe er nicht: «Ich bin Christ weil ich ein fehlerhafter Mensch bin, der versucht, die Arbeit Christi in dieser Welt zu tun.»

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