Auf die Knie vor Khin – Er wurde als Gott angebetet

Htin Khin
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Htin Khin
7.10.2016
2 min

Htin Khin war fünf Jahre alt, als ihn seine Eltern in die Obhut einer religiösen Institution abgaben. Er lernte die täglichen Rituale schnell und führte die verschiedenen Aktivitäten in seinem neuen Heim stets aus. Er tat überdies sein Bestes, um Gutes zu tun. Als er zwanzig Jahre alt war, war er spiritueller Leiter über ein Dorf, in dem rund 500 Familien lebten.

Weil Htin Khin in den Praktiken und im Glauben der traditionellen Religion bereits so gut bewandert war, leisteten ihm sämtliche Ortsbewohner Folge. Willig gaben sie ihm Nahrungsmittel, sie schenkten ihm überdies wertvolle Gegenstände und sie begannen sogar damit, ihn als Gott zu verehren.

Im Laufe der Jahre unterrichtete Htin Khin 400 junge Männer auf dem Pfade seiner östlichen Religion. Er baute zwanzig religiöse Institutionen auf und er unterrichtete viele Kinder darin, so wie er einst geschult worden war, damit sie die Rituale und Bräuche richtig ausübten.

Er hatte nie von Jesus gehört

Kein einziges Mal hörte er von Jesus – bis er 41 Jahre alt war. Eines Tages begegnete er einem Pastor, der in einem Dorf in der Nachbarschaft vom christlichen Glauben berichtete. «Weisst du etwas von Jesus Christus?», fragte der Pastor. «Nein, ich weiss nicht, wer das ist», antwortete Khin.

Der Pastor erläuterte den Unterschied zwischen dem christlichen Glauben und der Religion, welcher Khin sein Leben verschrieben hatte. Sein Gesprächspartner stammte ursprünglich selbst aus diesem Glaubensumfeld und er verstand es deshalb gut, Khins Fragen zu beantworten.

Neue Hingabe

Nach dieser Begegnung entschied sich Htin Khin dazu, mehr von diesem Glauben in Erfahrung zu bringen. Die beiden wurden Freunde und der Pastor gab ihm einen immer tieferen Einblick. Khin besuchte eine viertägige, christliche Konferenz, auf der er einen Durchbruch erlebte und Jesus als seinen Erlöser erkannte.

Nach dieser Konferenz machte Khin eine mutige Erklärung – er sagte, dass er nun in der Nachfolge von Jesus ist. In seiner Heimat wurde diese Entscheidung nicht gerne gesehen, doch Khin sollte sie nicht bereuen. Folgte er früher mit tiefer Hingabe seiner traditionellen Religion, gibt er sich nun in gleichem Masse seinem neu entdeckten Glauben hin.

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