Liebe vs. Gewalt – Er wurde Christ, als Boko Haram sein Dorf abfackelte

Christ in Nigeria (Symbolbild)
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Christ in Nigeria (Symbolbild)
12.11.2018
2 min

Seit dem Jahr 2000 hat die Terrorgruppierung Boko Haram in Nigeria über 11'500 Christen getötet. Ihr Ziel: Jede Kirche zerstören, jeden Christ töten. Dass ihre grausame Arbeit Menschen aber vielmehr zu Jesus bringt, damit haben die Terroristen vermutlich nicht gerechnet.

Töten im Namen (des islamischen) Gottes hat in vielen Ländern bewirkt, dass sich Menschen vom Islam abwenden und nach dem Gott der Bibel suchen. Das passierte auch mit Emmanuel (Name geändert) in Nigeria. Der 20-Jährige wuchs in einer strenggläubigen muslimischen Familie auf. Eines Tages kamen Mitglieder von Boko Haram, um die Christen zu töten, die in seinem Dorf wohnten. Doch es wurde nicht untersucht, wer jetzt wirklich Christ war und wer nicht – die Terroristen verbrannten viele Häuser und töteten jeden, der ihnen in die Quere kam, darunter auch Emmanuels Vater.

Der Unterschied

Emmanuel und seine Mutter konnten ganz knapp entkommen, mit Hilfe ihrer christlichen Nachbarn. Der junge Mann war von der Güte und Hilfe dieser Christen berührt und hörte aufmerksam zu, wenn sie ihm von Jesus erzählten. Er war beeindruckt: Was für ein Unterschied zwischen der Liebe und Vergebung, die Jesus anbietet, und dem Hass und der Gewalt, welche die Extremisten predigen…

Für Emmanuel war klar, er wollte Christ werden. Obwohl seine Mutter ihn warnte und sagte, dass es ein Fehler sei, übergab er Jesus sein Leben. Schliesslich hatte Jesus alles gegeben, um ihn zu retten – da erschien es ihm nur ein kleines Opfer, die Beziehung zu seiner Mutter zu riskieren.

Verfolgt und gerettet

Schnell identifizierte Boko Haram ihn als Christ und die Verfolgung begann. Doch Emmanuel hielt an seinem neuen Glauben fest. «Boko Haram griff das Dorf an, in dem ich wohnte, und wollte mich töten, aber Gott half mir und bewahrte mich davor.» Letztlich konnte er in den Süden Nigerias fliehen, wo ihm ein Pastor Unterkunft, Bildung und Jüngerschaft anbot.

Heute nutzt er sein Zeugnis, um anderen von Jesus zu erzählen. Wer ihn über seine Erlebnisse fragt, erhält eine kurze Antwort: «Gott sei alle Ehre!»

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