Lauryn Williams – «Gott vertrauen macht einen immer zufrieden»

18.2.2018
2 min

Lauryn Williams gehört zu den wenigen Athleten, denen es vergönnt ist, sowohl bei Sommer- wie auch bei Winterspielen anzutreten. Die Sprinterin ist Anschieberin im US-Frauenbob. Was sie Sommer und Winter durch ihr Leben begleitet, ist ihr Glaube an Jesus Christus.Seit mehr als zehn Jahren schreibt Lauryn Williams olympische Sportgeschichte. Bei der Sommer-Olympia in Athen holte sie 2004 eine Silber-Medaille, damals war sie 21 Jahre alt. 2008 verfehlte sie das Podest, doch 2012 holte sie Gold mit ihren 4x100-Meter-Kolleginnen.

Im Winter nun ist sie ebenfalls dabei: Als Anschieberin im Frauen-Bob; ähnlich wie Lolo Jones, eine andere US-Sprinterin. «Ich habe sie einmal am Flughafen getroffen und mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen. Noch immer kann ich täglich dazu lernen.» Es sei eine grosse Ehre und Freude, sowohl bei Winter- wie auch Sommer-Spielen dabei sein zu können.

Einst vor Gott weggerannt

Noch wichtiger als ihre Sportkarriere ist ihr der christliche Glauben; ihre Beziehung zu Gott. «Einst war ich davon weggerannt, weil mein Vater mich drängte, dies zu leben.» Doch sie habe dann eine eigene Gemeinde gefunden und Gott lieben gelernt. «Ich bin dann selbst in einer eigenen Beziehung mit Christus gewachsen.»

Der Glaube spielt auch im Alltag eine wichtige Rolle. «Es geht darum zu verstehen, dass Gott hinter jeder Performance steht. Hinter den guten und schlechten. Ihm zu vertrauen macht einen immer zufrieden.»

«Lieber vom Herrn als von der Welt geliebt»

Sie vertraue darauf, dass Gott immer einen Plan für sie habe, «und dass alles, was geschieht, sich nach seinem Plan ereignet», so Williams. «Es ist besser, vom Herrn geliebt zu sein als von der Welt.»

Bei Instagram veröffentlichte Lauryn Williams mehrere eigene Statements zum christlichen Glauben. Zum Beispiel: «Jene die Gott liebt, reinigt er.» Oder: «Wirst du Gott vertrauen, auch wenn die Umstände dem Glauben scheinbar zuwiderlaufen?» Oder: «Wir überwinden die Furcht nicht mit unserem Wunschausgang, sondern mit einem tieferen Wissen über Gott.» Auch ermutigt sie mit dem Ratschlag «Wenn wir Gott ernsthaft in seinem Wort suchen, werden wir ihn finden.»

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