Nahtoderlebnis – «Im Himmel sah ich Jesus als den guten Hirten»

28.9.2018
2 min

Nach einem schweren Autounfall liegt Tom Dolezal acht Tage lang im Koma. In dieser Zeit hat er ein Nahtoderlebnis und trifft nicht nur verstorbene Verwandte, sondern hat auch eine Begegnung mit Gott.Es war schon Nacht, als ich auf der Autobahn frontal mit einem grossen Transporter zusammenprallte. Ich wurde schwer verletzt, brach mir 22 Knochen und fiel sofort ins Koma. An den Unfall erinnere ich mich nicht mehr. Umso mehr jedoch an das, was ich im Koma erlebte. Ich flog einfach weg, hoch in den Himmel.

Nahtoderlebnis

Im Himmel war ich umgeben von vielen Menschen in purpurnen Gewändern, ich selbst lag auf dem Boden. Neben mir entdeckte ich eine Harfe und wusste intuitiv, dass diese Menschen gerade für mich beten. Im nächsten Moment stand ich in einem Raum, der so hoch war, dass ich die Decke nicht sehen konnte. Ich war bei Gott, dem Vater und es war unbeschreiblich. Ich sah in sein Gesicht, seine Augen waren geschlossen. Wahrscheinlich, weil kein Mensch seinen Blick überleben könnte.

Plötzlich änderte sich die Szene und ich stand auf einer Wiese. Dort kam Jesus auf mich zu. Ich kann eigentlich nicht sagen, woher ich wusste, dass es Jesus war – ich wusste es einfach. Er trug einen Hirtenstab und ich sagte zu ihm: «Du bist mein Hirte. Und ich bin dein Schaf.» Dann sah ich mich selbst vor Jesus stehend. Aber ich war ohne Makel. Ich hatte sogar wieder volles Haar und war vollkommen gesund. Es war wundervoll! Ganz nah bei Jesus wurde mir bewusst, dass er all meine Gedanken kennt.

Jesus zeigte mir Erlebnisse aus meiner Jugend. Damals war ich auf einem Missionseinsatz auf den Philippinen und in China. Ich sah diesen Abschnitt meines Lebens und unterhielt mich mit Jesus darüber. Später traf ich im Himmel auch meine verstorbene Mutter und meine Grossmutter.

Aber schliesslich bat ich Jesus: «Wenn ich auch nur einer einzigen Person helfen könnte, dich kennenzulernen, dann möchte ich in mein irdisches Leben zurückkehren.» Tatsächlich wachte ich kurz danach im Krankenhaus auf.

Zurück im Leben

Inzwischen bin ich wieder daheim, doch ich bin immer noch stark durch den Unfall beeinträchtigt. Momentan kann ich nicht arbeiten und bin in allem auf die Hilfe meiner Frau angewiesen. Doch das, was ich im Koma erlebt habe, macht mir Mut, nicht aufzugeben. Die Erinnerungen an den Himmel sind noch so lebendig. Und ich weiss, dass Gott hier mit mir noch etwas vorhat...

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