Im Gold-Rausch – Keine Angst, im Fernsehen «zu versagen»

Todd Hoffman mit seiner Frau
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Todd Hoffman mit seiner Frau
6.9.2022
3 min

Seine Serie «Gold-Rausch» ist eine der erfolgreichsten TV-Sendungen des «Discovery Channel»: Todd Hoffman ist in 120 Sprachen in 200 Ländern zu sehen. Angst, vor aller Augen «zu versagen», hat er – dank Gott – nicht.

«Ich wuchs in einer Familie der unteren Mittelschicht im Nordosten von Portland auf», erinnert sich Todd Hoffman. «Schon in jungen Jahren wusste ich, dass meine Familie ein bisschen anders war, weil wir in eine christliche Gemeinde gingen und mein Vater zur Gemeindeleitung gehörte. Ich nahm Jesus an, als ich noch sehr jung war.»

Heute ist Todd Hoffman mit schwerem Gerät im Fernsehen zu sehen. «Ich grabe Rohgold aus. Ich grabe 1'000 Jahre alte Elfenbeinstosszähne von Wollmammuts aus. Ich mache eine Menge cooler Sachen und das gibt die Möglichkeit, auch meinen Glauben zu zeigen und die Leute da draussen zu ermutigen. Und das ist das Wichtigste für mich. Mir geht es nicht um Ruhm, sondern um die Reichweite meines Glaubens.»

Aufbruch nach Alaska

Weil er in der Stadt aufgewachsen ist, wird er oft gefragt, wie er zum Goldgraben kam. «Einmal, bei einem Baseballspiel auf der Tribüne, sass ein Typ neben meinem Vater. Er fragte: 'Ich habe eine Grube in Alaska, willst du sie pachten und abbauen?'» Sein Vater war interessiert.

Todd war 14 oder 15 Jahre alt, als die Familie mit Schürfen begann. «Wir kauften eine Planierraupe und transportierten sie bis knapp 200 Kilometer ausserhalb von Fairbanks.» Das war in den achtziger Jahren. Der Goldpreis stieg, und dann fiel er wieder. Viele stiegen wieder aus dem Bergbau aus…

Und dann, etwa 2009, begann der Goldpreis zu steigen, die Wirtschaft war am Boden. Todd Hoffman stellte wieder eine Ausrüstung zusammen. Er hatte gerade eine schwierige Phase hinter sich. «Meine Frau und ich hatten einige Probleme in unserer Ehe, ich war deprimiert und versuchte, die Dinge in unserer Ehe wieder in Ordnung zu bringen. Und da ist mir Gott irgendwie begegnet und ich hatte die Vision von 'Gold Rush'.»

Plötzlich im TV

Tatsächlich war der «Discovery Channel» an einer solchen Reality-Show interessiert, damit begann die Serie «Gold Rush». «Es war ein Geschenk Gottes.» Es sollte eine der erfolgreichsten Formate in der Geschichte des Discovery Channel werden. «Durch eine Idee, die mir von Gott gegeben wurde.»

Der Erfolg stellte sich ein, «in einem Jahr habe ich über 3'000 Unzen ausgegraben». Gleichzeitig sei es ein beängstigendes Geschäft. «Es gibt so viele Fallstricke in der Branche, wie zum Beispiel die Treibstoffpreise und die Ausfälle der Ausrüstung.»

Selten Angst

Zudem ist es nicht selbstverständlich, wirklich auch Gold zu finden. Es kann lange Durststrecken geben – und im Fernsehen «zu versagen», kann schwierig sein. «Die Leute fragen mich: 'Woher nimmst du das Selbstvertrauen, solche Risiken im Bergbau einzugehen?' Ich glaube, dass ich auf einer Reise mit Christus bin. Ich bin von etwas gesteuert, das über mich hinausgeht. Gott geht Hand in Hand mit mir. Und auch wenn ich Fehler mache, glaube ich, dass alle Dinge zum Besten dienen.»

Er habe selten Angst. «Und wenn sie sich einschleicht, dann weiss ich, dass sie normalerweise nicht von Gott kommt.» Todd Hoffman sieht sich nicht als ein Aushängeschild für den Glauben, «denn ich bin ein unfertiger Mensch. Ich bin durch Gnade gerettet.»

Kostenloses Geschenk

Todd Hoffman hält fest: «Ich habe mich entschlossen, das kostenlose Geschenk anzunehmen, das Jesus Christus uns am Kreuz angeboten hat, und ihn als meinen Herrn und Retter anzunehmen.» Weiter ermutigt er: «Geben Sie nicht auf. Auch wenn Sie das Gefühl haben, nicht zu reichen oder das Ziel verfehlt zu haben; Sie sind nicht allein.»

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