Christsein in Ägypten – Laila schöpft neue Hoffnung

Eine junge Ägypterin (Symbolbild)
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Eine junge Ägypterin (Symbolbild)
Als Muslima, die Christin geworden ist, hat Laila grosse Herausforderungen durchgestanden, bevor sie ihre Hoffnung wiedergefunden hat. Heute möchte sie die Liebe Gottes mit ihren muslimischen Klassenkameraden teilen.
14.3.2025
3 min

Laila (Name geändert) wurde in einer muslimischen Familie geboren. Ihr Vater, Saed (Name geändert), arbeitete als Zimmermann in der Werkstatt seines Vaters, ihr Leben war eintönig. Vor fünf Jahren jedoch begannen sich die Dinge zu ändern. Einer seiner Kollegen lud ihn zu einem christlichen Treffen ein, und Saed begann, Jesus nachzufolgen. Er erzählte seiner Frau Rasha (Name geändert) davon, die neugierig wurde und mehr darüber erfahren wollte. Lailas Eltern liessen sich taufen und begannen gemeinsam, ihre Tochter schrittweise in ihrem christlichen Glauben zu unterrichten.
 
Das Leben der Familie änderte sich für immer. Doch inmitten der Freude, die Liebe Jesu zu entdecken, mussten sie sich auch vielen Herausforderungen stellen, wobei Laila am meisten litt.

Eine Entscheidung voller Hoffnung – und Gefahr

Als Saeds Familie den Verdacht hegte, dass er zum Christentum konvertiert war, waren er und seine Familie gezwungen, zu ihrer eigenen Sicherheit umzuziehen. Für Laila war dies die erste grosse Schwierigkeit: Sie wurde von ihren Freunden und ihrer erweiterten Familie getrennt.

Darüber hinaus musste Saed seine Arbeit in der Werkstatt seines Vaters aufgeben. Folglich hatte die Familie nur wenige Mittel zur Verfügung, was für die junge Laila noch schwieriger war. Niemand verstand wirklich das Ausmass ihrer Not, die Einsamkeit, die Leere und die Verwirrung, mit denen sie jeden Tag konfrontiert war.

Einmal gab Laila sogar zu: «Ich weiss nicht, wer ich bin. Was ist meine Identität? Ich fühle mich nicht zugehörig. Ich fühle mich nur abgelehnt.»

Zweifel und doppelte Identität

Die Jugendliche hatte ernsthafte Zweifel und fragte sich: «Ist das Christentum der wahre Glaube, oder muss ich zum Islam zurückkehren, um nicht in der Hölle zu landen?» Manchmal dachte sie, dass Gott sie dafür bestrafte, dass sie den Islam verlassen hatte.

Trotz aller Bemühungen hatten ihre Eltern Schwierigkeiten, ihr die Dinge auf eine Weise zu erklären, die für ihren jungen Geist verständlich war. Laila empfand nichts als Wut und Rebellion und lebte oft mit dem Gefühl einer doppelten Identität.

Der Druck nahm so stark zu, dass sie schliesslich versuchte, sich das Leben zu nehmen. Glücklicherweise scheiterte ihr Versuch.

Wahrheit, die befreit

Die Partner von Open Doors, die von dieser Situation erfuhren, besuchten die Familie. Sie halfen Saed bei der Gründung eines Mikroprojekts, das die finanzielle Situation der Familie erheblich verbesserte. Diese Hilfe zeigte ihnen auch, dass sie nicht allein sind, dass sie geliebt werden und dass sie eine neue Familie in Christus haben, die sich wirklich um sie kümmert.

Auf persönlicher Ebene begann Sally (Name geändert), eine Mitarbeiterin eines Open-Doors-Partners, sich mit Laila anzufreunden. Sie wurde zu der christlichen Freundin, auf die das Mädchen schon lange gewartet hatte, zu jemandem, der ihre Schwierigkeiten verstand und ihr aufrichtige Unterstützung anbot.

Laila begann, ihre Sicht auf die Welt zu ändern, und fühlte sich zum ersten Mal seit langem erleichtert. Noch wichtiger ist, dass sie sich nun geliebt und verstanden fühlt. «Meine Augen haben sich für die Wahrheit geöffnet, die einzige Wahrheit, die uns befreit», sagt sie.

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