Er mordete für die Taliban – «Liebt Jesus auch mich?»

Iraner (Symbolbild)
Imported Image
Iraner (Symbolbild)
20.9.2018
2 min

Früher war Anil (Name geändert) ein aktives Mitglied der Taliban. Viele Menschen starben durch ihn. Später quälten ihn Alpträume und Ruhelosigkeit. Bis er eines Tages auf ein christliches Programm stiess. Wie konnte es sein, dass dieser Jesus auch Mörder liebt?Als Anil (Name geändert) das erste Mal bei Mohabat TV anrief, war er völlig ruhelos – zufällig war der Iraner auf das christliche Satellitenfernsehen gestossen und fragte sich: Wie war es möglich, dass dieser Jesus ihn lieben konnte? Ihn, einen Mörder, der früher für die Taliban unzählige Menschen umgebracht hatte? Deshalb beschloss er, die eingeblendete Telefonnummer anzurufen, um Antworten zu erhalten.

Zweifel

Als sein Anruf entgegengenommen wurde, redete er nicht lange um den heissen Brei herum: Er erklärte direkt, dass er früher für die Taliban gemordet hatte. Heute konnte er keine Ruhe finden, nicht schlafen. Jede Nacht quälten ihn Alpträume, so stark, dass er nicht einmal mehr atmen konnte…

Der Berater von Mohabat TV nahm sich Zeit, sprach ausführlich mit Anil, erklärte ihm, wer Jesus war und dass Jesus alle Macht hatte, auch über Alpträume. Das war für Anil schwer zu verstehen. Immer wieder rief er bei dem Fernsehsender an, immer mehr erfuhr er von Jesus, immer mehr interessierte ihn der christliche Glaube. War das der Ausweg aus den Schatten seines Lebens?

Die erste Nacht seit langer Zeit

«Er brauchte eine Zeit lang, um wirklich zu verstehen, dass Jesus ihm helfen kann», berichtet Nazanin Baghestani, der das Beratungsprogramm von Mohabat TV leitet. «Aber eines Abends, nachdem wir mit ihm gebetet, geredet und aus der Bibel gelesen hatten, schlief er ein. Und danach sagte er: 'Dies war die erste Nacht, in der ich friedlich schlafen konnte!' Und er begann, sich selbst zu vergeben…»

Heute ist Anil ein völlig neuer Mensch. Er kann wieder schlafen, leidet nicht mehr unter Alpträumen und weiss, dass Jesus ihm vergeben hat. Er darf erleben, was es bedeutet, frei zu sein und in Frieden zu leben.

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Story
gaby-stamm-portraet

«Wir haben 52 Söhne bekommen …»

Gaby und David Stamm sind nie Eltern geworden. Trotzdem gehören Kinder zu ihnen und ihr Haus ist immer wieder belebt. Sie nahmen schon mehrfach Menschen in Not auf, manchmal für mehrere Jahre. Und sie beherbergen Wandergesellen auf der Walz.
Story
anna-shammas-im-klassenzimmer

Neun Jahre heimatlos

Das Magazin «Amen» hat in Form von Kurzfilmreportagen festgehalten, wie Menschen in der heutigen Zeit Jesus erleben. Heute berichtet Anna Shammas aus Syrien, wie es ihr erging, als sie in die Schweiz kam.
Story
Craig DeMartino überlebte den Sturz und kann heute wieder klettern

«Gott ist keine Krücke, sondern die Brücke»

Von rund dreissig Metern auf einen Felsen zu stürzen, würde für viele Menschen tödlich enden. Doch Spitzenkletterer Craig DeMartino überlebte den Sturz. Heute klettert er wieder – mit einer Prothese – und tritt als Ermutigungsredner auf.
Story
Mike Flynt

Reue brachte ihn zu einem unglaublichen Comeback

Mit 59 Jahren war Mike Flynt einer der ältesten College-Spieler der Geschichte. Das Durchhaltevermögen des Sohnes eines Kriegshelden – sein Vater war beim D-Day dabei – wurde durch frühe Widrigkeiten geformt.