Dreispringer Christian Taylor – Mit Gott über die Distanz springen

28.11.2018
2 min

Für drei wichtige Schritte verlässt Christian Taylor (28) die Bodenhaftung kurzzeitig. Mit grossem Edelmetall-Erfolg: Der Leichtathlet ist dreifacher Weltmeister und zweifacher Olympia-Sieger im Dreisprung. Am glücklichsten aber ist er, wenn jemand sagt: «Wegen dem, was du über den Glauben sagst, habe ich die Bibel geöffnet!»Olympia-Gold in London (2012) und Rio de Janeiro (2016) und WM-Gold in Daegu (2011), Peking (2015) und London (2017): Christian Taylor ist beinahe Alleinbesitzer des laufenden Dreisprung-Jahrzehnts.

Er betet aber nicht vor jedem einzelnen Sprung. «Zu Beginn des Tages bete ich, dass der Herr mich einfach auf seine Weise benutzt. Für mich ist es ein Segen, diese Plattform zu haben.» Er wolle ein Gefäss für Gott sein.

Für ihn sei bewegend, wenn jemand durch ein Glaubensvideo, das er postet, berührt wird. «Es geht nicht darum, wie weit ich springe, sondern darum, wie Gott mich gebraucht. Manchmal finde ich, dass Gott kreativ in der Art und Weise ist, wie er uns braucht.»

Grossmutter war sein Vorbild

Seine Oma sei bereits überzeugte Christin gewesen, das habe ihn geprägt. «Sie machte mich mit anderen christlichen Athleten bekannt. Und noch heute schickt sie mir täglich Ermutigungen, wenn ich im Ausland bin – so wurde der Same dank meiner Grossmutter sehr früh für mich gepflanzt.»

Wichtig sei, dass man sich nicht auf sich selbst konzentriere, sondern echtes Interesse an anderen habe. «Das ist viel lohnender. Mein Glaube zeigt mir, dass das Wichtigste ist, dass mein Herz am richtigen Platz ist. Egal ob ich gewinne oder verliere.»

«Ich habe die Bibel wegen dir geöffnet»

Am glücklichsten sei er, wenn jemand sagt: «Hey, ich habe die Bibel wegen dem, was du über deinen Glauben gesagt hast, aufgeschlagen» oder: «Die Worte, die du veröffentlicht hast, haben mich wirklich ermutigt.» Taylor bilanziert: «Wenn Gott etwas auf dein Herz legt und du es weiter gibst, hast du keine Ahnung, wie Gott es zu seiner Ehre benutzen wird, und darum geht es wirklich. Es geht nicht um meinen Plan, sondern um seinen Plan und um das Gesamtbild.»

Er besucht Bibelarbeitstreffen von anderen Athleten, «einige meiner Konkurrenten sind auch gläubig sind, was wirklich cool ist. Ich kann dann mit ihnen einen Kaffee trinken, von ihrem Glauben und ihren eigenen persönlichen Geschichten hören, so dass wir immer in Verbindung bleiben.»

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