Auf der Strasse angesprochen – Moscheemaler und Koranlehrer findet Jesus

Ali Mohammad
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Ali Mohammad
1.4.2019
4 min

Seinen Lebensunterhalt bestritt Ali Mohammad mit dem Bemalen von Moscheen. Zudem kamen Kinder zu ihm in den Koranunterricht. Doch eine «zufällige» Begegnung auf der Strasse veränderte sein Herz für immer...Ali Mohammad ist Familienvater in Kenia, mit seiner Frau zieht er zwei Kinder gross. Selbst muslimisch aufgewachsen, war er fest in die lokale islamische Gemeinschaft verwoben. «Ich war fest davon überzeugt, dass mein Leben in die richtige Richtung geht. Vom Gegenteil konnte mich niemand überzeugen», erinnert er sich gegenüber dem christlichen Hilfswerk «African Enterprise».

Vor grossen islamischen Festen war Ali für das Bemalen von Moscheen in der Gegend verantwortlich. Diese Arbeit half, seine Familie finanziell durchzubringen. Oft erhielt er dadurch Möbel und andere Geschenke als Bezahlung.

Das ewige Leben

Eines Morgens auf dem Weg zu einem weiteren Malauftrag in einer Moschee traf Ali zufällig auf der Strasse auf einige Evangelisten. «Sie sagten mir, dass sie Pastoren seien und dass sie das Wort Gottes den Bewohnern der Stadt Malindi weitergeben wollen», erinnert sich Ali.

«Ich wollte nicht viel Zeit verlieren und sagte ihnen, dass ich Muslim bin und kein Interesse am Christentum habe.» Doch als sie über das ewige Leben und Jesus Christus sprachen, argumentierte er nicht dagegen. «Aus irgendeinem Grund war ich an diesem Tag interessiert.»

«Ich hatte keinen Frieden»

Der Heilige Geist begann, in seinem Herzen zu wirken. Für den Rest des Tages konnte Ali nicht mehr aufhören, über das Gespräch mit den Männern nachzudenken. «Die Worte der Evangelisten waren mir noch in Erinnerung: Ich hatte keinen Frieden.»

Als er abends wieder nach Hause kam, bemerkte seine Frau, dass er nicht er selbst war. Als sie fragte, was ihn beunruhigt, erzählte er ihr, was auf der Strasse geschehen war.

Der Heilige Geist arbeitete weiterhin an ihm. Schliesslich traf er einen mutigen Entscheid. «Ich rief meinen christlichen Onkel an, der Pastor in Eldoret ist. Dieser riet mir, mit einem Freund von ihm zu sprechen, einem Pastor in meiner Stadt.»

«Ich will Jesus kennenlernen»

Am Eingang der Kirche wurde er zunächst von den Wachen abgewiesen, denn schon mehrfach hatten islamische Extremisten in Kenia Anschläge auf Kirchen verübt. «Der Wachmann stellte endlos Fragen, es war wie ein Verhör, was ich ihm nicht verübeln kann.» Schliesslich kam der Pastor nach draussen, wo er zu seiner Überraschung von Ali hörte: «Ich will Jesus kennenlernen.»

Der Pastor erklärte Ali die Botschaft des Evangeliums; dass wir alle gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen können, sondern dass der Lohn der Sünde der Tod ist. Aber die Strafe für die Sünde ist bezahlt, durch das vergossene Blut Jesu am Kreuz. Wenn wir an ihn glauben, können wir Gewissheit auf das ewige Leben haben.

Last von Schultern gehoben

Ali bereute seine Sünden und betete. Er nahm Jesus als Retter und Herrn in sein Leben auf. «Es fühlte sich an als wäre eine schwere Last von meinen Schultern gehoben worden. Neue Freude und Friede strömten in mein Herz und ich wusste, dass ich wiedergeboren war.»

Voller Freude lief er nach Hause, um es seiner Frau Mariam zu sagen, und bestand darauf, dass sie mit ihm zu dieser christlichen Gemeinde kam. Im Gegensatz zu ihrem Mann war Mariam als Christin aufgewachsen, aber zum Islam konvertiert, als sie Ali heiratete. «Ich wusste in meinem Herzen, dass ich nicht das Richtige getan hatte», blickt sie zurück. Sie habe sich nach diesem Schritt leer und hoffnungslos gefühlt – und gebetet, dass ihr Mann Christ werden würde.

«Ich habe das Licht gefunden»

Auch seine Frau entschied sich dazu, Jesus wieder anzunehmen. Die Moscheen wollten zwar die Möbel zurück, die sie dem Paar geschenkt hatten, und forderten, dass die Familie aus ihrem Haus auszieht. Doch die Kirche stand dem Paar in dieser schwierigen Zeit bei.

«Ich habe das Licht gefunden», sagt Ali heute, «und ich kann nicht in die Dunkelheit zurückkehren. Das will ich so vielen Menschen wie möglich weitergeben.» Seine Frau Mariam berichtet: «Ich bin so glücklich, wieder mit meinem Erlöser Jesus Christus vereint zu sein.»

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