Auch das gibt es bei den Fulani – Muslimischer Extremist träumt drei Mal von Jesus

Afrikanischer Mann (Symbolbild)
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Afrikanischer Mann (Symbolbild)
16.11.2019
3 min

Ein islamischer Extremist mit Namen Usama lebte unter den Fulani-Hirten im Norden Nigerias, in der Region der Terror-Organisation Boko Haram. Eines Tages geschah etwas, das sein Leben auf den Kopf stellte. 

Boko Haram ist eine der tödlichsten Terrororganisationen der Welt. Sie ist verantwortlich für Zehntausende von Toten und hat bisher 2,3 Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben. In ihrem Wirkungsgebiet leben auch die extremistischen Fulani-Hirten. Usama war einer von ihnen, ein fanatischer Islamist – bis er eines Tages von irgendjemandem eine christliche Worship-CD bekam. «Er hörte die CD immer, wenn er Zeit allein hatte», so ein Bericht der «Timothy Initiative»(TTI).

Begegnung mit dem «Mann in Weiss»

Dann geschah etwas Überraschendes. Jesus erschien Usama in einem Traum und sagte ihm: «Rettung ist zu dir gekommen». Als er am nächsten Morgen erwachte, war er nach Aussagen des Berichts völlig erschüttert und erklärte: «Ich hatte noch nie vorher so einen Traum gehabt.» Er rannte zum Haus seines älteren Bruders und erzählte ihm von dem Traum. Sein Bruder war besorgt: «Das müssen böse Geister sein», meinte er. «Lass uns zum Marabout gehen.» Ein Marabout ist eine Art islamischer Heiliger, meistens ein Koran-Gelehrter.

Der Marabout gab Usama Talismane zum Schutz gegen böse Geister. Obwohl der Traum Usama nicht böse erschienen war, legte er die Talismane trotzdem an. In der gleichen Nacht hatte er einen zweiten Traum von dem Mann in Weiss, den er sofort als Jesus von Nazareth erkannte. Die Talismane waren also wirkungslos, und Usama begann, am Rat des Marabout zu zweifeln.

Überzeugt, aber was tun?

Zwei Tage später hatte Usama einen dritten Traum von Jesus. Dieses Mal sah er sich selbst, wie er einen Fluss überqueren wollte, berichtet TTI. «Die wirbelnden Wassermassen wurden mit jedem Schritt stärker und wilder und drohten ihn hinabzuziehen. Plötzlich erschien Jesus. Er rief Usama, dass er zu ihm kommen soll, und zog ihn aus dem Wasser.» Dann sagte er: «Das Heil ist zu dir gekommen. Geh und predige mein Evangelium.»

Als Usama erwachte, wusste er, dass er diesem Jesus nachfolgen wollte. Er wusste aber nicht, wie. Als er seinem älteren Bruder von dem Traum und seinem Wunsch, Jesus nachzufolgen, erzählte, nutzte der sein Recht als ältestes männliches Familienmitglied und nahm Usama seinen Besitz weg. Er nahm ihm sogar die Kinder weg, damit sie nicht vom Interesse ihres Vaters an Jesus beeinflusst würden.

Im Gefängnis geht's weiter

Wegen einer Meinungsverschiedenheit wurde Usama kurz darauf von einem Nachbarn vor Gericht gebracht und ins Gefängnis gesteckt. «Usama hatte alles verloren und wusste immer noch nicht mehr über Jesus», heisst es im Bericht. Aber dann besuchte Maka, ein Gemeindegründer, der mit TTI zusammenarbeitet, das Gefängnis und erklärte Usama das Evangelium. Der war voll Freude, dass ihn endlich jemand verstand und ihm weiterhalf. Usama gab sein Leben Jesus und begann, ihm nachzufolgen. Der Gemeindegründer bezahlte die Busse und Usama kam wieder frei.

Usama kehrte in sein Dorf zurück, erfüllt mit neuem Leben und mit Hoffnung für die Zukunft – wenn auch ohne Besitz, denn sein Bruder hatte alles an sich gerissen, was ihm einst lieb war. Der Bericht von TTI schliesst: «Usama weiss, dass wegen seines Glaubens viele Schwierigkeiten vor ihm liegen, aber er ist zuversichtlich, dass der Jesus, der sich ihm so deutlich gezeigt hat, ihm durch all das durchhelfen wird.»

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