Unerwarteter Fundort – Pilot findet Gott nicht über den Wolken, sondern in der Schublade

22.3.2017
3 min

Die Götter, Bräuche und Riten seiner ursprünglichen Religion konnten ihn nicht befriedigen. Wegen seines Berufs als Pilot bei «Malaysia-Airlines» übernachtete Captain «Siva» Sivaraman oft in Hotelzimmern. In einem solchen fand er innere Erfüllung – in einer Schublade, nicht über den Wolken.

«Ich begann mit dem Fliegen, als ich 18 Jahre alt war – ich erlernte es in einem örtlichen Aero-Club.» Schnell erhielt Sivaraman die Fluglizenz und bald schon wurde er von der «Malaysia Airlines» rekrutiert. Das war in den frühen 1970er-Jahren.

Durch das Fliegen verbrachte er viele Nächte in Hotelzimmern. Eines abends stiess er dabei auf die Bibel. «Ich wusste, dass sie das Buch der Christen ist. Etwas trieb mich dazu, darin zu lesen. Ich begann auf der ersten Seite, im Buch Genesis, das von der Schöpfung berichtet. An diesem Abend las ich mehrere Seiten. Alles war neu für mich. Ich las da von einem Gott, der Himmel und Erde geschaffen hatte.»

«Als würde mich eine Stimme rufen»

Das war ganz etwas anderes als das, was er bisher kannte. «Meine Familie war hinduistisch. Da dreht sich vieles um Götzenverehrung und Zeremonien. Doch da war nichts dabei, das mein Herz oder meine Seele auf irgendeine Weise berührte.»

Wochen und Monate verstrichen. «Immer, wenn ich in ein Hotel-Zimmer kam, hielt ich nach der Bibel Ausschau und überall gab es eine. Es war als würde eine Stimme nach mir rufen und zu mir sprechen.»

Im Buch Jesaja war eine Passage, die seine Aufmerksamkeit auf sich zog. «Dort spricht sich Gott gegen die Götzenverehrung aus. In meinem Herzen entstand ein innerer Konflikt.»

«Ich und mein Haus…»

Dann wurde seine Tochter geboren. «Ich ging im Korridor des Spitals auf und ab. Es war eine klare Nacht. Ich begann im Geiste eine Konversation. Ich wusste, dass sein Name 'Herr' ist. Also sagte ich: 'Herr, hier bin ich mitten in der Nacht. Ich habe dein Wort gelesen. Ist es wahr? Sprichst du zu mir?'»

Captain Siva erhielt eine Antwort: «Er begann, zu mir zu sprechen. Es war nicht eine Donnerstimme vom Himmel, kein Lichtblitz, doch seine leise Stimme zeigte mir, dass er mein Vater ist. In dieser Nacht sagte ich 'Ja' zu ihm.»

Am nächsten Morgen um acht Uhr kam seine Tochter Rachel zur Welt. «Ich proklamierte: 'Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen. Lass es zu deiner Ehre sein.'»

Im christlichen Glauben fand Captain Siva Erfüllung. Sein Wunsch ist es, dass die gute Nachricht weitergeht, an alle Enden der Welt. Die im Hotelzimmer hinterlegten Bibeln stammen von der Organisation «Gideons», welche sich für die Verbreitung der Heiligen Schrift einsetzt. Jüngst machte sich Captain Siva in einem Video für die Organisation stark.

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