Akabusi wollte mehr als Gold – «Ruhm und Geld machten mich nicht glücklich»

24.4.2018
2 min

Kriss Akabusi holte WM-Gold sowie Silber und Bronze an den Olympischen Spielen, dazu kam etliches weiteres Edelmetall. Doch innerlich erfüllte ihn Ruhm und Geld nicht – bis er Jesus Christus begegnete. Heute macht Kriss Akabusi anderen Menschen Mut.Olympia-Silber über 4x400 Meter 1984 in Los Angeles und Bronze an den Spielen in Barcelona anno 1992 über 400 Meter Hürden sowie jede Menge Edelmetall an Welt-, Europa- und Commonwealth-Meisterschaften: Kriss Akabusi gehörte in der Leichtathletik zu den Überfliegern.

Zum christlichen Glauben fand er letztlich an einem Wettbewerb in Edinburgh. Bekannt war und ist Kriss für sein konstantes, breites Lächeln. Wenn andere ein Down hatten, baute er sie wieder auf – so wie er es heute bei seinen Motivationsreden tut. Gleichzeitig verdeckte sein Strahlen ein unglückliches Inneres.

«Warum bin ich nicht glücklich?»

«Obschon ich berühmt geworden war und Geld hatte, war ich nicht wirklich glücklich und ich begann mich zu fragen: 'Warum macht mich das alles nicht glücklich?'» Er war davon ausgegangen, dass Ruhm und Wohlstand die Antwort auf seine Träume wären.

Besonders erinnert er sich an eine Schlagzeile im Jahr 1990, in der stand: «Kriss Akabusi ist Europameister 1990». Bevor es so weit war, hatte er gedacht, dass er erfüllt wäre, wenn er Champion wird.

Erfüllt

«Als ich in Edinburgh in meinem Hotelzimmer war, fand ich ein Buch neben meinem Bett. Es war eine Bibel. Ich nahm sie hervor und begann darin zu lesen.» Er las, was Jesus sagte, «doch ich sagte mir, dass es für mich zu schwer ist, dies umzusetzen».

In der Nacht träumte er: «Ich stand an einem Fluss und hörte eine Stimme von der anderen Seite, die sagte: 'Kommt zu mir herüber, alle, die ihr müde seid oder die Dinge für schwierig haltet. Ich will euch Ruhe geben.' Ich rief: 'Jesus!' Dann wachte ich auf.» Er erkannte, dass er in Jesus Frieden finden kann.

«Wir sind dumm, wenn wir denken, dass Ruhm und Reichtum uns glücklich machen. Heute mache ich mir keine Sorgen, was morgen kommt, denn mein Leben ist in Gottes Händen.»

Hier ein Video von der Weltmeisterschaft 1991 in Tokio:

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