Natives statt Übersee – Ureinwohner finden zum Ursprünglichen

Pastor Christian Little
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Pastor Christian Little
Zwei Monate lang hat Christian Little gebetet. Und gefastet. Er suchte Gottes Führung für seinen Platz im christlichen Dienst. Eines Nachts hatte er einen Traum und wachte um 3:15 Uhr morgens auf…
16.4.2023
2 min

Er fühlte sich zum Missionar berufen und nahm an, dass dies bedeutete, dass er Nordwest-Arkansas verlassen und irgendwohin nach Übersee gehen würde… «Aber Gott sagte: 'Nein, du gehst zurück zu deinem Volk'», blickt Christian Little, Pastor der «Hilltop Baptist Church» zurück.

Mit dem Cherokee-Erbe seiner Mutter und den Seminolen-Wurzeln väterlicherseits war Little mit den Unterschieden zwischen den Kulturen der amerikanischen Ureinwohner vertraut.

Ein Gefühl für Heimat

Das hat sich seither nicht nur in seiner Rolle als Pastor bewährt, wo er den Cherokee-, Navajo- und Lakota-Stämmen gedient hat, sondern auch als Moderator der «First Nations Association», einem Netzwerk indianischer Kirchen, das der «Dakota Baptist Convention» angeschlossen ist.

Ein Familien-Camp in der «Hilltop Baptist Church»
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Ein Familien-Camp in der «Hilltop Baptist Church»

Stadtjunge Little war sich zunächst nicht sicher, ob ihm die Abgeschiedenheit der Gegend in South Dakota gefallen würde. Aber er wurde das Gefühl nicht los, dass er sich dort irgendwie zuhause fühlt.

Stämme kommen zusammen

Christian Little ist also nicht irgendwo in Übersee gelandet. Die Arbeit unter den Natives ist von grosser Wichtigkeit. «Die Ernte ist gross, aber es gibt nur wenige Arbeiter», bilanziert Little. «Eine weitere grosse Herausforderung ist das geistliche Wachstum.»

Neben der Jüngerschaft tragen die Möglichkeiten der Gemeinschaft dazu bei, dass sich vor allem junge Menschen gegenseitig unterstützen. «Es ist wichtig für junge Natives, andere indianische Kids im Dienst Gottes zu sehen. Das gibt eine Verbindung.»

«Gott ist am Werk»

Das Netzwerk lädt zu verschiedenen Camps. Zu manchen Begegnungen kommen Stämme aus dem ganzen Land zusammen.

«Gott ist hier wirklich am Werk. Wir sehen vielleicht, was nicht funktioniert, aber er erinnert uns daran, was funktioniert. Menschenleben werden verändert. Unser Timing hat nicht die Priorität. Gott sorgt für die Vermehrung, und es geschieht alles zu seiner Ehre.»

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