Wenn Schönheit auf den Schöpfer verweist

Verena Läuchli-Plüer
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Verena Läuchli-Plüer

Farben begeistern Verena Läuchli-Plüer seit jeher. Als Farb- und Stilberaterin hilft sie Menschen, ihre natürliche Schönheit zu entdecken. Doch ihr eigentliches Anliegen geht tiefer: Sie möchte, dass in ihrem Leben und in ihren Begegnungen etwas von der Schönheit und Liebe Gottes sichtbar wird.

18.7.2026
3 min
Karl Dittli

Verena Läuchli-Plüer ist 69 Jahre alt, verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Amriswil im Oberthurgau. Sie ist Mutter von zwei Kindern und Grossmutter von drei Enkeln. Der Glaube an Jesus Christus prägt ihren Alltag, den sie gerne farbenfroh gestaltet.

Farben faszinieren Verena seit vielen Jahren. Als ausgebildete Farb- und Stilberaterin entdeckt sie überall die Kreativität Gottes. Wenn sie draussen die Vielfalt an Farbkombinationen und Formen betrachtet, staunt sie über die Kreativität ihres Schöpfers.

Farb- und Stilberatung ist für Verena eine Passion und zugleich ein Dienst an den Menschen: «Wenn ich mithelfen darf, die Schönheit einer Person 'herauszuschälen', erfreut es mein Herz zutiefst.» Dahinter steht ihre Überzeugung, dass jeder Mensch nach Gottes Bild geschaffen ist und eine einzigartige Würde besitzt. Verena möchte, dass diese Würde zum Vorschein kommt. Die richtigen Farben und ein passender Stil können dies unterstreichen. Gleichzeitig weiss sie: «Die innere Schönheit und Ausstrahlung jedoch können nur durch eine wahre Beziehung mit Gott entstehen.»

Das Leben mit anderen teilen

Gemeinschaft spielt für Verena eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit ihrem Mann besucht sie regelmässig einen Hauskreis, in dem sie mit anderen Christen die Bibel studiert und den Glauben vertieft. Besonders dankbar ist sie für eine gläubige Nachbarin. Die beiden treffen sich immer wieder zum Gebet, zum Austausch oder einfach auf einen Kaffee. Aus dieser Nachbarschaft ist eine tiefe Freundschaft entstanden, in der Freude und Leid geteilt werden.

Gott mit verschiedenen Facetten

Schon als Kind lernte Verena in der Sonntagschule Gott als Schöpfer und Vater kennen. Seine Existenz stellte sie nie infrage. Doch ihr Gottesbild gewann mit den Jahren an Tiefe: «Erst als ein älterer Prediger von Romanshorn mir die tiefe Liebe dieses Gott-Vaters vorlebte, wurde Gott mir zu einem wirklichen Vater.»

Heute erlebt sie Jesus Christus als ihren Erlöser, Begleiter und Herrn. Der Heilige Geist ist für sie ein tägliches Gegenüber, das sie führt und korrigiert. Im Alltag bleiben aber auch Verfehlungen und Versagen nicht aus. Sich immer wieder beugen und korrigieren zu lassen von seiner Gnade, empfindet sie als ein Geschenk.

Pfau als Bild für Gottes Herrlichkeit

Ein besonderes Bild begleitet Verena bis heute: Nach einer kräftezehrenden Lebensphase bat sie Gott um etwas, das ihr neue Freude schenken würde. Durch einen Impuls in einem Kleiderladen und später während eines Gebetsseminars wurde der Pfau für sie zu einem persönlichen Symbol.

«Breitet der Pfau seine Federn aus, dann kommt seine ganze Farbenpracht zum Vorschein», meint sie fasziniert. In diesem Bild erkannte sie ihre Berufung: Menschen sollen durch ihr Leben und ihren Dienst etwas von Gottes Schönheit und Herrlichkeit entdecken. Auf ihrer Visitenkarte ist deshalb ein kleiner Ausschnitt einer Pfauenfeder abgebildet.

Verenas-Farb-und-Stil-Atelier
zVg
Ein Ausschnitt einer Pfauenfeder ziert Verenas Visitenkarte.

Familie als Priorität

Trotz ihrer Leidenschaft für Farben und Stil bleibt für Verena entscheidend, Gott und ihrer Familie erste Priorität zu geben. Deshalb begrenzt sie ihre Beratungstätigkeit bewusst, um Zeit als Mutter, Grossmutter und auch als Tochter zu haben und anderen Jesus und die Bibel lieb zu machen.

So zieht sich ein roter bzw. farbenfroher Faden durch ihr Leben: Verena möchte Menschen nicht auf sich selbst aufmerksam machen, sondern auf den, der hinter aller Schönheit steht.

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