Familien-Aufsteller 6 – Auferstehungshoffnung – mit Kindern über das Sterben sprechen

26.4.2018
2 min
Mutter liest ihren Kindern aus einem Buch vor
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Mutter liest ihren Kindern aus einem Buch vor

Kann und soll man mit Kindern über den Tod sprechen? Und, wenn ja, wie macht man das?

In meiner eigenen Kindheit war der Tod kein Tabuthema. Zwei meiner Tanten starben schon mit dreissig Jahren, und ich sang bei ihrer Beerdigung das Lied «Ich weiss, dass mein Erlöser lebt» aus dem «Messias» von Händel. (Vertonung eines Textes aus Hiob, Kapitel 19, Vers 25) Nicht unbedingt kindgerecht, aber nachhaltig beeindruckend!

Dass Christen eine Hoffnung kennen, die weit über Krankheit und Tod hinausgeht, und einen Frieden, der bis zuletzt bleibt, war für mich als Kind an den Beerdigungen gläubiger Christen immer wieder neu spürbar. Und mit ein Grund, weshalb ich beschloss, mein Leben Jesus anzuvertrauen. Wenn es möglich war, auch in Krankheitszeiten und im Sterben so geborgen zu sein, dann wollte ich das auch!

Unterdessen habe ich eigene Erfahrungen gesammelt, die meine Kindheitseindrücke bestätigten. Ich erlebte und erlebe Jesus als verlässlichen Freund und Helfer  – auch und gerade in den Momenten, wo kein Mensch da ist oder helfen kann. Seine Gegenwart vertreibt sogar die Angst vor dem Tod. Ihn persönlich zu treffen, wird ein Fest werden. Das Beste kommt erst – ich freue mich schon jetzt darauf!

Schatzgräber-Zeit

Lest oder erzählt eine Woche lang jeden Tag eine biblische Geschichte, in der es darum geht, dass Jesus den Tod besiegt hat. Sucht nach Bibelversen, Beispielen und Symbolen, um über die Verwandlung zu sprechen, die bei der Auferstehung mit jedem geschehen wird, der zu Jesus gehört. Raupe und Schmetterling, das Korn, das in die Erde gelegt wird, das Ei, von dem beim Schlüpfen des Kükens nur die Schale zurückbleibt.

Und, bitte nicht vergessen: Wo immer Beerdigungen im Wissen um die Auferstehung gefeiert werden, gehören die Kinder mit dazu. Damit sie wissen, dass ihr Erlöser lebt!

Zum Buch:
Der Familien-Aufsteller

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