Tod ist nicht das Ende – Wie Christen mit Kummer umgehen können

Christen wissen beim Verlust einer geliebten Person, dass es ein Leben jenseits des Grabes gibt. Dennoch sagt uns die Bibel, dass es eine Zeit zum Weinen gibt.
18.9.2023
2 min
Mann sitzt traurig auf dem Boden
Pixabay / HolgersFotografie
Mann sitzt traurig auf dem Boden

Manche Christen sagen: «Ich komme in den Himmel, wenn ich sterbe, muss man nicht um mich weinen.» Aber der Tod ist für die Hinterbliebenen immer hart. Und es ist nichts Falsches daran, Trauer über den Verlust eines Menschen zu empfinden, der einem wichtig ist.

Wie die Bibel im Buch Prediger, Kapitel 3 in den Versen 1 und 4 dokumentiert: «Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: (…) Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen.» Der Tod trieb Jesus sogar Tränen in die Augen, als sein Freund Lazarus starb (Johannes Kapitel 11, Vers 35).

Tod ist nicht das Ende

Natürlich wissen wir als Christen, dass es für Christen ein Leben jenseits des Grabes gibt. Wir wissen, dass das Leben nicht auf die Zeit auf der Erde beschränkt ist. Der Aufenthalt auf diesem Planeten ist nur vorübergehend. Trotzdem empfinden wir Trauer und Verlust für Verstorbene.

Paulus berichtete von einem Vorfall, bei dem sein Freund und Mitarbeiter Epaphroditus schwer erkrankte. Paulus schrieb: «Tatsächlich war er todkrank, aber Gott hatte Erbarmen mit ihm – und auch mit mir. Er wollte mir zusätzliche Trauer ersparen.» (Philipper Kapitel 2, Vers 27).

So konnte selbst Paulus, der sicherlich einen starken Glauben hatte, den Gedanken kaum ertragen, dass der Tod ihn von einem engen Freund trennen würde.

Wissen um Wiedersehen

Nichtsdestotrotz können wir als Gläubige wissen, dass wir Mitchristen in der Ewigkeit wiedersehen werden. Das ist Gottes grosses Geschenk an uns. Sein Sohn Jesus griff persönlich ein und verwandelte den Tod in einen Sieg.

Der Schreiber des Hebräerbriefes drückte es so aus: «Die Kinder aber sind wir, Menschen aus Fleisch und Blut. Christus ist nun auch ein Mensch geworden wie wir, um durch seinen Tod dem Teufel – als dem Herrscher über den Tod – die Macht zu entreissen. So hat er alle befreit, die ihr Leben lang in der Furcht vor dem Tod gefangen waren.» (Hebräer Kapitel 2, Verse 14-15).

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