Schade, ecken wir Christen so wenig an

Wir Christen im Abendland sind zu bequem, zu leise. Das zumindest findet Sam. «Man kann sehr gut neben uns leben, ohne dass man von uns getriggert wird», sagt er.

24.7.2026

Eine Ansicht, die viele Fragen mit sich bringt: Sollen wir überhaupt anecken? Wir sollen doch ein Wohlgeruch für die Gesellschaft sein! Oder falls doch: Wie ecken wir zielführend an? Mit lautem Lärm?

Danny findet: «Wir haben Angst davor, zu extrem zu sein und anzuecken. Wir möchten alle annehmen.»

Dabei polarisiere unsere Botschaft schon grundsätzlich und schliesse Menschen aus. Nun ja: Solange wir still und friedlich unsere Gottesdienste feiern, sodass uns nicht mal die Nachbarn des Kirchengebäudes wahrnehmen, ecken wir nicht an. Gehen wir raus, scheiden sich schnell die Geister.

Die Folge: Quartiere werden erweckt, Menschen finden zu Jesus – und gleichzeitig wächst der Widerstand. Es wird unbequem. Wollen wir das wirklich?

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