Von Hölle und Himmel – Nahtoderfahrung schenkt Jordan Samuel ein völlig neues Leben

Jordan Samuel
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Jordan Samuel
13.3.2018
4 min

«Ich glaubte mein ganzes Leben, dass die Hölle nicht real ist. Ich wollte nicht an dieses dunkle Zeug glauben […]. Aber es gibt eine Hölle!» Jordan Samuel hat seine Meinung über dieses wichtige Thema geändert, weil er glaubt, dass er selbst in der Hölle war.Jordan Samuel wächst in British Columbia bei seiner Mutter auf und geht an eine Katholische Schule. Von Natur aus neugierig, fragt er viel über Jesus. Wer ist dieser Mann, der für ihn gestorben sein soll? Doch die Fragen gehen dem Lehrer zu weit und er wird aus dem Unterricht geworfen. «Nachdem ich zum dritten Mal aus der Klasse geworfen wurde, sagte ich mir: 'Ich will diesen Typ Jesus gar nicht kennenlernen… Wer auch immer er ist, er bringt mir Probleme, ich werde aus der Klasse geworfen und niemand will mir die Antworten über ihn geben – wenn man mich so behandelt, will ich es lieber nicht wissen.»

Seine Mutter heiratet erneut und Jordan liebt seine neue Familie. Doch 15 Jahre später lässt sich seine Mutter scheiden – Jordan ist am Boden zerstört. Und er rebelliert gegen alles und jeden. «Ich trank und fuhr als Minderjähriger mit Freunden im Auto herum, klaute Autos, einfach wegen des Adrenalins.» Vier Jahre lang läuft das so, bis er schliesslich sein Leben ändern will. Er hört auf, Drogen zu verkaufen, und beginnt bei einer Erdölfirma zu arbeiten. «Ich verdiente gutes Geld, hatte ein tolles Haus…»

An der Schwelle des Todes

Eines Tages will Jordan Marihuana rauchen, weiss aber nicht, dass die Pfeife, die er dazu nutzt, mit Crack (also eine Art Kokain) bespritzt ist. «Ich konnte mein Herz spüren, bumm, bumm, bumm, bumm, dann wurde es langsamer und dann kam Herzflattern.» Er ist sich sicher, dass er sterben wird. Und in diesem Moment ist er mit einem Mal in der Hölle. Dort sieht er «Frauen und die Dinge, die man in dieser Welt haben will, Geld, Autos, Erfolg, alles was ich hatte», erinnert sich Jordan. «Auf einmal verwandelten sich die Frauen in riesige Dämonen. Die Erde wackelte. Ich drehte mich um und hörte Schreie. Alles war rot und schwarz. […] Menschen verbrannten und fanden keine Hilfe oder Lösung. Es war so schlimm, ich hatte solche Angst!»

Von der Hölle in den Himmel

In seinem letzten Atemzug bekennt Jordan seinen Glauben. Und in dem Moment, so berichtet er, zieht Jesus ihn aus der Hölle in den Himmel. «Er war ganz weiss gekleidet. Er hatte einen langen Mantel an, trug eine Krone auf dem Kopf und er schaute mich an. Seine Augen sind intensiv wie Feuer; er schaute mich an und er war einfach wunderbar. Du sitzt an seinen Füssen, weil er einfach perfekt ist. Du betest ihn an, weil er allmächtig ist und weil er uns gerettet hat.»

Als er dann vor Gott steht, fühlt er sich total schlecht. Nur ein «Herr, vergib mir!» kommt ihm über die Lippen. Doch Gott, der Vater, kommt auf ihn zu und umarmt ihn. «Er sagte: 'Alles ist vergeben!' Mein Herz war völlig kaputt und Gott gab mir ein neues Herz. Er sagte mir, dass er mich liebt und dass ich nie allein gewesen bin […] Und plötzlich bin ich zurück in meinem Wohnwagen auf dem Boden.» Er nimmt die Bibel in die Hand, betet und öffnet sie: «Das erste, was ich je in der Bibel las, war Psalm 34. 'Die Freude derer, die auf Gott vertrauen…' Ich begann es zu lesen, und es war genau das, was mir gerade passiert war. Gott allein kann so etwas machen!»

Verändert

Jordan berichtet seiner Freundin Dannica von dem übernatürlichen Erlebnis. Und Dannica sieht einen veränderten Mann vor sich. Sie erinnert sich: «Seine Stimme veränderte sich, seine Augen veränderten sich, seine Körpersprache veränderte sich… Alles an ihm war wie neu. Etwas hatte sich verändert. So gab es keine Zweifel daran, dass er wirklich dieses Erlebnis gehabt hatte…» Auch seine Sprache veränderte sich, seine Worte, die Schimpfwörter, «alles war wie reingewaschen. Ich wurde von jeder Abhängigkeit, die ich davor hatte, erlöst!», so Jordan.

Gott sucht die Verlorenen

Heute sind Jordan und Dannica verheiratet und haben zwei Kinder. Sie sind Missionare und sprechen auf der ganzen Welt über Jesus, dass er wirklich lebt und jeden durch seine Liebe verändern kann. «Gott liebt die Zerbrochenen und die Verlorenen – er gibt sie nicht auf!», weiss Jordan. «Er liebt sie von ganzem Herzen! Und er kommt für sie zurück. Er sagt, er lässt die Herde zurück, um das eine verlorene Schaf zu finden – das hat er mit mir gemacht.»

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