«Mann mit goldenem Arm» – Sein Blut rettete 2,4 Millionen Babys

James Harrison
Imported Image
James Harrison
28.10.2020
3 min

James Harrison ist bekannt als «Der Mann mit dem goldenen Arm» – aus gutem Grund: Der Australier hat einen seltenen Antikörper in seinem Blut, der zur Herstellung von Medikamenten verwendet wird und 2,4 Millionen Ungeborenen das Leben gerettet hat. Eine interessante Parallele zu Jesus Christus.In jungen Jahren musste sich James Harrison einer grossen Operation unterziehen. Um sein Leben zu retten, waren zahlreiche Bluttransfusionen erforderlich. In einem Bericht bei CNN erinnerte sich Harrison: «1951 hatte ich eine Brustkorboperation, bei der eine Lunge entfernt wurde – ich war 14 Jahre alt.»

Trotz der Angst vor Nadeln begann er anschliessend selbst im Alter von 18 Jahren, Blut zu spenden. Zehn Jahre später wurde der wundersame Antikörper in seinem Blut gefunden.

2,4 Millionen Babys gerettet

Harrisons Blut ermöglicht es Müttern, Anti-D-Immunglobulin, bekannt als Anti-D, zu erhalten. Mütter mit dem Risiko, an der hämolytischen Rhesus-D-Krankheit (HDN) zu erkranken oder Antikörper zu entwickeln, die ihre ungeborenen Babys angreifen, können dank Spendern wie Harrison ihre Babys erfolgreich durch die Schwangerschaft bringen.

Der «Sydney Morning Herald» berichtet, dass Harrison über 60 Jahre hinweg 1'173 Spenden geleistet hat. «In jeder Ampulle mit Anti-D, die jemals in Australien hergestellt wurde, ist James enthalten», sagte Robyn Barlow, Koordinator des Programms. «Das ist eine enorme Sache... Er hat Millionen von Babys gerettet. Ich weine schon bei dem Gedanken daran.»

Rettendes Blut

«Nur sehr wenige Menschen haben diese Antikörper in so starken Konzentrationen», sagt Jemma Falkenmire vom australischen Blutspendedienst des Roten Kreuzes. Längst wurde er bekannt als «Der Mann mit dem goldenen Arm.» Er spendet fast jede Woche Blut und berichtet, dass er nicht ein einziges Mal beim Stechen zugeschaut hat. Sein Blut rettete bereits ca. 2,4 Millionen Babys.

Interessante Parallele

Bei vielen dürfte dieser Gedanke auch an Jesus Christus erinnern. Denn auch sein Blut rettet Menschen. Jesus selbst erklärte dies gemäss Markus Kapitel 14, Vers 24: «Jesus sagte: 'Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen.'»

Später, im Römer-Brief (Römer Kapitel 3, Vers 25), ist dokumentiert: «Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz vor aller Welt sterben lassen. Jesus hat sein Blut für uns vergossen und mit diesem Opfer die Vergebung für alle erwirkt, die daran glauben. Daran zeigt sich, dass es gerecht von Gott war, als er die Sünden der Menschen bisher ertrug.»

Auch Ihr Leben kann durch das Blut von Jesus Christus verändert werden. Es lohnt sich, sein Angebot anzunehmen.

Hier können Sie mehr über dieses Angebot entdecken!

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Story
andreheiniger

Vom Spitzenkoch über den Ruin zu neuem Leben

Nach einer schwierigen Kindheit startet André Heiniger voller Elan ins Berufsleben und hat sofort grossen Erfolg. Er wird reich, macht sich selbstständig und lebt für seine Karriere. Doch dann bekommt er eine schwierige medizinische Diagnose.
Story
Sophia im Studio

Ihr war alles egal – bis ihre Welt zusammenbrach und plötzlich Friede kam

Eigentlich war Sophia mit dem Grundgefühl durchs Leben gegangen, dass alles egal sei. Doch als sie mit 18 Jahren ungeplant schwanger wurde, brach dieses Gefühl plötzlich auf. Sie war verzweifelt und hilflos – und zugleich fühlte sich dieser Moment so real an wie lange nichts mehr. Zum ersten Mal ...
Story
privat-rene-schoop

René Schoop – Von der Krise in die Selbstständigkeit

René Schoop ist ein Machertyp. Er ist 69 Jahre alt und gelernter Maler. Mit 40 Jahren hatte er eigentlich alles erreicht, was er wollte: einen guten Job, eine tolle Familie mit drei Kindern und ein Haus... Doch irgendwie war er gesättigt und er wollte mehr...
Story
maria-tranchida

Festhalten, wenn alles wankt

Erst eine schwierige Familiensituation, dann der plötzliche Tod ihres Ehemanns: Maria Tranchida hat erlebt, was es bedeutet, wenn einem der Boden unten den Füssen wegbricht. Doch was sie in dieser Zeit gelernt hat, hat ihr Leben für immer verändert und bereichert.