Weltklasse-Drummer Zoro – «Wenn wir die Gabe für andere nutzen, ehren wir den König»

23.9.2016
3 min

Drummer Zoro blickt auf ein bewegtes Leben: Armut, gescheiterte Ehe, ein Haus, das bei einem Erdbeben zerstört wurde und weiteres – bis er seinen Ruf entdeckte. In seinem neuen Buch macht er Mut, sein Potenzial zu entfalten.

Zoro gehört zu den renommiertesten Schlagzeugern überhaupt, er stand mit den grössten Interpreten überhaupt auf der Bühne und im Studio – unter anderem mit Lenny Kravitz, Bobby Brown und vielen anderen.

Privat stand Zoro vor vielen Herausforderungen. Als Kind wuchs er in Armut auf, seine alleinerziehende Mutter musste mit ihm und den sechs Geschwistern rund 30mal umziehen. Seine erste Ehe scheiterte. Sein Haus ging bei einem Erdbeben kaputt.

«Heute kann man nicht für den Durst von morgen trinken»

Halt und Glück fand er im christlichen Glauben. In seinen Büchern und in seinem Dienst «Zoro Ministries» ruft er dazu auf, von Jesus inspiriert zu Leben. So etwa in seinem jüngsten Werk «Soar» («Segeln»): «Inspiration ist wie Wasser. Heute kann man nicht für den Durst von morgen trinken. Unser Körper braucht jeden Tag Wasser. Unser Geist braucht täglich Inspiration, um zu blühen und damit die Seele erfrischt wird.» Sein Zweck hier auf Erden sei, dies den Menschen in allen Ausdrucksformen weiterzugeben, die Gott ihm geschenkt hat. «Gott hat jeden von uns mit unlimitiertem Potenzial ausgestattet. Vieles davon nutzen wir gar nicht.»

Echte Liebe zeigen

Wichtig sei es, für Prominente zu beten. «Das Problem bei vielen dieser Persönlichkeiten ist, dass sie nur selten eine Begegnung mit der echten Liebe Gottes durch eine gläubige Person gehabt haben.» Dagegen hätten sie oft die Erfahrung gemacht, «dass sogenannte Christen sie verurteilt haben. Der Schlüssel, um Seelen zu gewinnen, ist authentische Liebe. Die Menschen glauben eher an einen Gott in der Ewigkeit, wenn sie mehr von ihm in jenen sehen können, die ihn hier auf der Erde repräsentieren.»

Das sei der Schlüssel dazu, dass mehr Menschen zu Christus finden. «Die Bibel lehrt uns, dass Gott Liebe ist und dass Christen ihn widerspiegeln sollen. Ihm am ähnlichsten sind wir dann, wenn wir vorleben, dass seine Liebe real, greifbar und praktisch ist, in einer Weise, die nicht geleugnet werden kann.»

«Jeder hat eine Plattform»

Es sei die Liebe Gottes, welche die Menschen zur Busse führe, nicht seine Verdammung. «Wenn eine Person spürt, dass die Liebe Gottes real ist, führt das in ein echtes Verlangen, welchem die Busse folgt.»

Man sei nur für eine limitierte Zeit auf dieser Erde. «Gott gefällt am meisten, wenn seine Kinder das nutzen, was er ihnen gegeben hat, um einen Unterschied zu machen.» Das sei nicht religiös, sondern praktisch. Als Lehrer, als Fast-Food-Verkäufer, als Automechaniker, als Bauarbeiter, als Computer-Techniker – einfach da, wo man im Alltag gerade ist.

«Jeder hat seine Plattform oder seinen Job und wir alle haben etwas, von dem die anderen profitieren können. Wenn wir die Gabe zu Gunsten der anderen nutzen, ehren wir den König. Unsere Tage sind gezählt, unsere Taten nicht.»

Man müsse nicht reich oder berühmt sein, um andere erreichen zu können. «Du musst nicht deine Familie, deine Arbeit oder deine Stadt verlassen oder nach Afrika fliegen, um Missionar zu werden. Nutze einfach, was du hast und erweise auf deine eigene, ganz persönliche Weise Liebe.»

Zur Webseite:
Homepage von Zoro

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