Priscilla Shirer – «Bilderschwemme sagt, dass wir nicht gut genug sind»

25.4.2019
3 min

Hochglanz-Cover und Instagram-Glitzerwelt: Insbesondere Frauen erhalten jede Menge künstlicher Bilder, die suggerieren, dass sie nicht schön genug sind. In einer von Instagram besessenen Kultur, die den Usern ständig zeigt, dass sie nicht «genug» sind, rät die Rednerin, Autorin und Schauspielerin Priscilla Shirer Frauen dazu, ihre Identität und ihren Wert bei Jesus Christus zu finden.Priscilla Shirer («War Room» und «I can only imagine») beobachtet, dass es uns Menschen oft einfach fällt, unsere Bedeutung an etwas zu klammern, das leicht verblassen und verschwinden kann.

«Wenn diese Dinge weg sind oder der Applaus nicht mehr da ist, kann das an uns nagen, weil wir unseren Wert durch diese Dinge gewonnen haben.»

Es gehe darum, die richtige Priorität zu finden. Priscilla Shirer (44) empfiehlt, sich in Jesus Christus zu verankern.

Von Bildern überschwemmt

Konkrete Beispiele lassen sich im biblischen Buch Epheser finden, erklärt Shirer. «Dort steht, dass wir aus Gnade Gottes seine Erben sind. Uns ist vergeben und wir sind erlöst. All diese Dinge sind uns gegeben worden, damit wir Zugang zu ihm haben können.»

Meistens läge der Grund, weshalb wir negativ über uns selbst denken, darin, dass wir uns einreden, nicht hübsch zu sein, abgelehnt zu werden oder einsam zu sein. «Besonders als Frauen werden wir ständig mit Bildern überschwemmt, die uns sagen, dass wir unzureichend sind, dass wir uns irgendwie anpassen müssen, um schön zu sein und als würdig angesehen zu werden. Wenn du dir Instagram und Zeitschriftencover ansiehst, festigt das diese Gefühle, die nicht mit dem übereinstimmen, was du wirklich als Tochter Gottes bist.»

Das Gegenmittel

Das Gegenmittel seien positive Gefühle: «Deshalb sagt Gott in der Heiligen Schrift: 'Meditiere über mein Wort'. Das ist nicht nur, damit man sich das Geschriebene merken kann, sondern auch, damit man seine Meinung ändert und man aus der Identität in Christus heraus lebt, statt aus einer falschen Identität durch Dinge, die man über sich selbst denkt oder die andere über einen sagen.»

Shirer empfiehlt auch, Soziale Medien nicht übermässig zu nutzen. «Sie können beginnen, unser Leben in einer Weise umzugestalten, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmt, zu der Gott uns berufen hat.»

Etwa wenn man nicht mehr ohne das Handy zum Abendessen gehen könne. «Jedes Summen, jedes Bingen bewirkt, dass ein Adrenalinschub durch unseren Körper fliesst.»

«Nach Gottes Bild geschaffen»

In der Identität Jesu zu leben bedeutet, «dass der moralische Kompass meines Lebens, die übergreifende Agenda meines Lebens, von der Tatsache bestimmt ist, dass ich nach dem Bild Gottes geschaffen bin».

Um das Thema Identität in Christus wird sich auch ihr nächster Film – das Sportdrama «Overcomer» im Oktober – drehen.  

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