Haus zu Haus im Nahen Osten – Erstaunliche Reaktion: Jesus hatte ihn schon angekündigt

13.1.2017
3 min

Der 24-jährige Missionar Daniel lebt seit zwei Jahren im Nahen Osten und kümmert sich um syrische Flüchtlinge. Viel Zeit investiert er ins Aufbauen von Beziehungen, dann erzählt er vom Evangelium – und erlebt viel Offenheit und Wunder.

«Jesus ist in den Ländern des Nahen Ostens am Wirken», erzählt Tyler Connell vom Ekballo Project, das in den USA über Missionsarbeit in unerreichten Nationen berichtet. «Viele, die dort leben, sind enttäuscht und innerlich zerbrochen und wollen einfach die Wahrheit finden.» Heute kämen mehr Muslime denn je zum Glauben, insbesondere Flüchtlinge, so Connell.

Von Haus zu Haus

Einer der Missionare, die Connell begleitet hat und von denen er gerade an US-Universitäten berichtet, ist der 24-jährige Daniel (Name aus Sicherheitsgründen geändert), der ursprünglich aus Vermont kommt. Vor zwei Jahren zog er in den Nahen Osten, um mit syrischen Flüchtlingen zu arbeiten. «Er geht von Haus zu Haus und besucht muslimische Familien, setzt sich mit ihnen hin und unterhält sich einfach. Er fragt nach ihren Namen, hört ihre Geschichten and und begegnet ihnen voller Liebe. Wenn das Vertrauen aufgebaut ist, beginnt er, vom Evangelium zu berichten.» Ungefährlich ist das sicherlich nicht, weiss man ja nie, wie strenggläubige muslimische Familien auf Evangelisation reagieren.

Eine unerwartete Reaktion

Eines nachmittags ging Daniel in ein weisses Zelt, in dem sich eine achtköpfige Familie befand. Er stellte sich vor: «Hallo, ich bin Daniel und bin hier, um euch von Jesus zu erzählen!» Ihre Reaktion war völlig unerwartet. «Die Familie flippte förmlich aus. Sie schauten einander an, wurden ganz weiss, nur der Vater war begeistert und schrie», berichtet Connell. Was war geschehen? Der Übersetzer erklärte Daniel, dass am Abend zuvor die Familie im Zelt beim Tee gesessen sei, als ein Mann, in strahlendes Weiss gekleidet, ins Zelt gekommen und im Eingang stehen geblieben sei. Er habe gesagt: «Hallo, mein Name ist Jesus und ich schicke morgen einen Mann namens Daniel, der euch mehr von mir erzählen wird.» Dann sei er verschwunden.

Von Ex-Muslimen zu Gemeindegründern

So war der Besuch von Daniel für die Familie keine Überraschung und sie waren ganz offen für das Evangelium. «Sie baten ihn, mehr von Jesus zu erzählen. Er gab ihnen eine Bibel und die ganze Familie übergab ihr Leben Jesus!», berichtet Connell weiter. Die Familie war zuvor strenggläubig muslimisch gewesen, der Vater Teil der Freien Syrischen Armee. Doch heute hat sich alles geändert. «Dieser Mann und seine Familie gründen jetzt Gemeinden im Untergrund und sehen eine reiche Ernte unter den Muslimen.» Erst vor Kurzem war der Vater schockiert über eine extrem hohe Rechnung seines Mobiltelefons und sprach seine 15-jährige Tochter daraufhin an. Sie antwortete: «Das liegt daran, dass ich unseren Verwandten in Saudi-Arabien von Jesus erzähle…»

Tyler Connell und sein Team vom Ekballo Project besuchen regelmässig Missionare in verschlossenen Ländern, dokumentieren mit der Kamera, was Gott an den Orten tut, und zeigen das Material hinterher an Universitäten in den USA, um christliche Studenten zu ermutigen, sich für etwas Grösseres einzusetzen als nur für sich selbst.

Webseite:
Ekballo Project

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