Dwayne Johnson war depressiv – «The Rock» findet Halt bei Gott

23.7.2018
3 min

Er ist der Star in Kino-Krachern wie «Fast & Furios» oder aktuell «Skyscraper». Und er ist der Held im wichtigsten Wrestling-Verband WWE. Die Rede ist von Dwayne «The Rock» Johnson. Doch an ihm nagte einst eine Depression. Den Ausweg fand er mit Gottes Hilfe.Aus dem Kino ist Dwayne Johnson («Skyscraper», «Fast & Furios», «Jumanji», «Baywatch» und «Scorpion King») ebenso für zupackendes Handeln bekannt wie im Wrestling-Ring, wo er acht WWE-Titel und neun weitere Titel gewann.

Doch es gibt eine andere, unerwartete Seite von Dwayne Johnson: Depressionen quälten einst den Mann, der heute auf der Kinoleinwand einen Kugelhagel wie einen erfrischenden Sommerregen abschüttelt. Dwayne sagte gegenüber Oprah Winfrey: «Ich denke, bei einer Depression ist es etwas vom wichtigsten zu realisieren, dass man nicht alleine ist. Du bist nicht der Erste, der da durchgehen muss und du wirst nicht der Letzte sein.»

Am Tiefpunkt

Als er um die 20 Jahre alt war, gelang es ihm nicht, in der National Football League Fuss zu fassen. So konnte er nicht im Team der «Calgary Stampeders» bleiben. «Es gab keine Verletzung, es hiess einfach, ich sei nicht gut genug», erinnert er sich. Eine Depression folgte. Mit drei Teamkollegen lebte er in einer kleinen Wohnung und schlief auf einer schmutzigen Matratze, die er auf der Strasse gefunden hatte.

In dieser Zeit ging auch die Beziehung mit seiner damaligen Freundin in die Brüche. Er zog schliesslich wieder bei seinen Eltern ein, die Zukunft war ungewiss. «Das war meine schlimmste Zeit. Ich weinte pausenlos, wollte nichts tun und nirgendwo hingehen.»

«Auf der anderen Seite des Schmerzes wartet etwas Gutes»

Schliesslich entschied er sich, Wrestler zu werden, so wie sein Vater, der ihm allerdings davon abriet: «Du ruinierst dir damit deine Karriere», erklärte Papa. Doch der Rest ist Geschichte...

Noch heute, so Johnson, seien Depressionen für ihn ein emotionales Thema, deshalb wolle er seine gelernten Lektionen weitergeben. Und Dwayne ermutigt andere, die mit dunklen Momenten zu kämpfen haben: «Habe Vertrauen, dass auf der anderen Seite des Schmerzes etwas Gutes wartet.» Er berichte über seine inneren Auseinandersetzungen, um andere zu ermutigen, dass – egal, wie hoffnungslos es im Moment aussehen möge – ein Licht am Ende des Tunnels warte.

Vertrauen auf Gott setzen

Erst wenige Monate zuvor hatte Johnson gesagt, dass er eine besondere Beziehung zu Gott habe. «Ich fühle mich zweifellos gesegnet. Ich zähle den Segen jeden Tag.» Vor mehreren Jahren habe er einmal ebenfalls nicht weiter gewusst. Doch er habe sich an Gott festgehalten. «Ich habe mein Vertrauen auf Gott gesetzt und weiter hart gearbeitet.»

Sein Glaube, seine Familie und die Unterstützung, die er sonst noch habe, würden ihn durchtragen. Verschiedentlich drückt Dwayne Johnson seinen Glauben auch via Twitter und Facebook aus.

Dwayne Johnson über seine Depression:

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