Kein Ei gleicht dem anderen... – ...und warum das eine gute Nachricht für Sie ist

28.1.2016
3 min
Goldenes Ei
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Goldenes Ei

In der französischen TV-Show «Les Extraordinaires» zeigen Menschen phänomenale Denk- und Wissensleistungen. In diesen Tagen zeigte Kandidat Guillaume, was bisher wohl kaum ein Mensch wusste: Kein Ei gleicht dem anderen. Dies ist ein ermutigendes Gleichnis dafür, dass wir – auch wenn wir glauben, in der Acht-Milliarden-Menschenmasse zu ertrinken – für Gott einmalig sind.

Bisher war das geflügelte Wort, dass etwas «wie ein Ei dem anderen» gleicht, unangefochten. Mit dieser Wendung wird ausgesagt, dass zwei oder mehrere Dinge so ähnlich aussehen, dass sie nicht voneinander zu unterscheiden sind. Darin enthalten ist zudem der Anspruch, dass ein Ei genau gleich aussieht wie ein anderes.

In der Fernsehshow «Les Extraordinaires» im französischen Fernsehen «TF1» bewies Kandidat Guillaume, dass jedes Ei individuell ist. In einem Depot hinter seinem Rücken waren 200 braune Eier gelagert und an der Halterung mit Nummern versehen. Nacheinander wurden ihm drei dieser Eier gegeben und er hatte kurz Zeit, sie genau anzusehen. Dann wurden sie jeweils wieder in der Halterung platziert und er musste dann aus den 200 Eiern jeweils das richtige herausnehmen. Dies gelang bei allen drei Versuchen. «Jedes Ei hat ein anderes, feines Muster auf der Oberflächenstruktur», erklärte Guillaume – und ein ganz genaues Hinsehen bestätigt seine Darstellung.

Von Vögeln, Eiern und Gras

Nicht selten leiden wir Menschen an Minderwertigkeitsgefühlen, am Gefühl, in der Masse zu ertrinken. Die Erkenntnis, dass selbst jedes Ei individuell gestaltet ist, kann da hilfreich sein – nicht einmal ein Ei geht in der Menge unter. Dieser Gedanke ist sogar in der Bibel verankert.

In der Bergpredigt wird Jesus von Martin Luther übersetzt: «Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt, morgen aber schon verbrannt wird, wie könnte er euch dann vergessen? Vertraut ihr Gott so wenig?» (Matthäus, Kapitel 6, Vers 30) Und kurz vorher verweist Jesus auf die Vögel: «Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte. Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid?» (Matthäus, Kapitel 6, Vers 26)

Eine Chance geben

Für Gott ist man somit wie ein Ei – im positiven Sinn: Individuell, einzigartig, sich abhebend von der Masse. In vielen Bibelstellen dokumentiert Gott zudem, dass er sich um jeden einzelnen sorgt. Ihm sind wir sogar so wichtig wie sein eigener Augapfel (Sacharja, Kapitel 2, Vers 12).

Womöglich haben Sie noch nie einen Schritt auf Gott zugemacht – wieso nicht gerade jetzt? Oft hat man schon alles ausprobiert, um sein Inneres zufriedenzustellen, ohne restlose Erfüllung zu finden; alles, ausser Jesus. Warum geben Sie ihm nicht jetzt eine Chance? Es gibt nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen: inneren Frieden, die Sicherheit, angekommen zu sein, und das Durchatmen der Seele.

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