«Marsch fürs Läbe» startet Kampagne in Postfilialen
Es ist in der Schweiz leider zur Selbstverständlichkeit geworden, bei einer ungeplanten Schwangerschaft einen Abtreibungstermin für das heranwachsende Kind zu erhalten. Dies führt der zehnsekündige Spot der Kampagne, die auf Bildschirmen in rund 300 Postfilialen gezeigt wird, plastisch vor Augen. Sie macht klar, dass sich die Schweiz immer weiter vom Schutz des menschlichen Lebens entfernt. Lag die Abtreibungszahl laut Bundesamt für Statistik im Jahr 2014 noch bei 10'275, ist sie zehn Jahre später um ein Fünftel auf 12'434 gestiegen.
Abtreibungsfinanzierung über Fonds und Kassen
Auch in anderen Ländern Europas werden Abtreibungen vorangetrieben. In der EU sollte ein Abtreibungsfonds eingerichtet werden, durch den Frauen Abtreibungen finanziert bekämen, wenn sie diese in anderen Ländern als dem eigenen – falls dort ein Schutz zum Leben des Kindes existiert – vornehmen. Zwar wurde der Fonds nicht bewilligt, die EU verwies jedoch darauf, dass andere «Sozialtöpfe» für länderübergreifende Abtreibungsfinanzierung zur Verfügung stünden. Auch in der Schweiz wird die Finanzierung von Abtreibungen vorangetrieben: Ab 2027 soll jede Abtreibung vollständig krankenkassenfinanziert werden.
Diese Entwicklung steht im deutlichen Widerspruch zu dem, was Frauen und Männer nach Abtreibungen erleben: 60 Prozent der Frauen berichten laut mehreren US-Studien, dass sie ihr Kind ausgetragen hätten, wenn sie zum Zeitpunkt der Entscheidung mehr Unterstützung von anderen bekommen oder über grössere finanzielle Sicherheit verfügt hätten. Jeder fünfte Mann fühlt sich durch den Verlust seines Kindes durch Abtreibung belastet.
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Datum: 05.03.2026
Quelle:
Marsch fürs Läbe