Jennifer Wayne

John-Wayne-Enkelin singt für Gott

Ihr Grossvater war der Erfinder aller Cowboys: John Wayne. Durch ihre Musik ist die frühere Tennis-Spielerin Jennifer Wayne inzwischen selbst bekannt geworden. Im Alter von 15 Jahren fand sie zum christlichen Glauben. «Gott ist meine Nummer eins.»

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Jennifer Wayne
Getroffen hat Jennifer Wayne (36) ihren berühmten Grossvater nie. Als sie zur Welt kam, war der Leinwand-Cowboy seit drei Jahren tot. Doch sie erinnert sich an eine lustige Begebenheit in ihrer Kindheit. «Als ich klein war, fragte ich die anderen Kinder immer: 'Auf welchem Kanal ist dein Opa?', denn meiner war ja immer auf 'AMC' zu sehen und ich konnte diesen Sender einfach einschalten und Opa sehen! Also fragte ich die anderen Kinder immer, auf welchem Kanal ihre Grosseltern waren, weil ich nicht wusste, dass das nicht bei allen Kindern so war.»

Sie selbst fand schon früh in ihrer Kindheit eine Liebe zur Musik und zum Tennis. «Für meinen Vater war Musik nicht wirklich eine Option; es war Tennis, Tennis, Tennis. Als ich achtzehn wurde, dachte ich: 'Okay, ich bin jetzt 18, ich kann machen, was ich will!' Also bekam ich eine Gitarre und fing an, Musik zu machen.» Ihre Tante Marisa war die einzige Musikalische in der Familie. Sie zog als Sängerin nach Nashville. «Sie war sehr hilfreich und inspirierend für mich und hat mir immer gesagt, dass ich das kann.»

Als Teenagerin zum Glauben gekommen

Zunächst war Jennifer Wayne professionelle Tennisspielerin, während einer gewissen Zeit spielte sie sogar in einer Band mit zwei anderen Tennisspielern, Bob und Mike Bryan, die eines der erfolgreichsten Doppel der bisherigen Tennisgeschichte bilden.

Schon früh fand Jennifer Wayne zum christlichen Glauben. «Meine Eltern sind sehr gläubig und so wusste ich schon früh viel über Gott.» Ungefähr mit 15 fand sie den Glauben für sich selbst. «Gott ist die Nummer eins und er kommt vor allem. Er ist auch ein grosser Teil unserer Band 'Runaway June'.»

Christlicher Film gedreht

Ihr Song «She Don't Love You», ein Duett mit Eric Paslay, wurde vom «Rolling Stone Magazin» zu einem der 25 besten Country-Songs des Jahres 2015 gekührt. «Es ist eine wahre Geschichte über etwas, das ich in meinem Leben durchgemacht habe. In Nashville, das voller erstaunlicher Songwriter ist, für das Songwriting anerkannt zu werden, das war für mich der coolste Teil davon.»

In der gleichen Zeit gab sie im glaubensbezogenen Film «Like a country Song» ihr Spielfilmdebüt. «Ich liebte es, denn es war ein Film, der auf dem Glauben basiert. Es ist ein Familiendrama, der die Botschaft der Vergebung und Erlösung weitergibt.»

Gottes Rolle in ihrer Musik

In ihrer Band «Runaway June» spiele der Glaube ebenfalls eine grosse Rolle. Jennifer Wayne: «Unsere Musik hat eine grossartige, wahre Botschaft. Das, worüber wir singen, ist echt und es geht um das, was wir wirklich glauben.»

Zudem wolle sie Wohltätigkeitsorganisationen, der Gesellschaft oder den Kirchen dienen. Das zweite Country-Album der Gruppe dürfte nicht nur inhaltlich, sondern auch vom Namen her ihrem prominenten Grossvater gefallen haben. Das Album, das den Sprung in die Country-Charts geschafft hat, trägt den Titel «Wild West».

Hier der Song «Wild West» von Jennifer Waynes Band «Runaway June»:

 

Zum Thema:
Den Glauben von Jennifer Wayne kennenlernen
Francesca Battistelli: «Blühe, wo du hingepflanzt worden bist»
Sängerin wurde geheilt: Missy Elliott: «Ohne Gott würde ich nicht hier stehen»

Datum: 05.07.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Risen Magazine

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