Amy Grant: Was hat die Menschheit gelernt?
Der neue Song von Amy Grant (65) greift den Idealismus der Woodstock-Ära auf. Der Titel «The 6th of January (Yasgur’s Farm)» bezieht sich auf den legendären Schauplatz des kulturprägenden Musikfestivals von 1969.
In ihrer Lyrik fragt Amy Grant, ob die Menschheit in den bald 60 Jahren seit Woodstock etwas gelernt hat. Sie zeichnet einen «Kontrast zwischen damaliger Hoffnung und heutiger Ernüchterung», berichtet «USA Today»
Amy Grant, einst als «Michael Jackson der christlichen Musik» bezeichnet, hat mehr als 30 Millionen Alben verkauft, und sechs Grammy Awards gewonnen. «The 6th of January (Yasgur’s Farm)» wurde von ihrer Freundin und Nashville-Songwriterin Sandy Lawrence verfasst.
Durch Unruhen die richtigen Fragen stellen
Eigentlich wollte Amy Grant gerade zum Flughafen eilen, als Sandy mit einer Strumstick an der Tür klingelte, um ihr einen Song vorzuspielen. Sie war fasziniert vom Song sowie dem dreisaitigen Instrument; welches sie auch in ihrem Musikvideo spielt. Das Lied «The 6th of January (Yasgur’s Farm)» ist auch der Vorbote des neuen Albums von Amy Grant, dem ersten seit rund zehn Jahren.
Der Song thematisiert, dass der legendäre Ort längst verlassen ist und die damalige Bewegung nicht mehr existiert, berichtet «USA Today». Gerade in der Unruhe würde man sich wichtige Fragen stellen, wird Amy Grant zitiert: «Wenn ich meine Kinder und Enkelkinder sehe, habe ich den Eindruck, dass heute alles um Aufmerksamkeit konkurriert. Unruhe ist daher eine Einladung, sich zu fragen, worüber man selbst Kontrolle hat und welche Entscheidungen man in der heutigen Welt treffen kann. Wir haben in unserem eigenen Leben viel Macht und Einfluss.»
Zum Musikvideo:
«The 6th of January (Yasgur’s Farm)»
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Datum: 20.01.2026
Autor:
Daniel Gerber
Quelle:
Livenet / USA Today