Candace Cameron-Bure

Ihre Geheimwaffe zur Evangelisation: Freundlich sein

Wie kann man Menschen gewinnen, mit denen man nicht gut auskommt oder die einem immer Gegenwind geben? Für Schauspielerin Candace Cameron-Bure ist das gar keine Frage: Freundlichkeit siegt immer.

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Candace Cameron-Bure
Das erklärte der «Fuller House»-Star in einem Interview mit Matthew Faraci. «Egal, was ist, Freundlichkeit gewinnt. Das bedeutet nicht, dass man nachgibt – hier besteht ein Unterschied. Ich kann festbleiben, aber dabei liebevoll und freundlich sein.»

Im Gegenwind, ohne verletzt zu werden

Gegenwind für ihren Glauben und ihre Ansichten zu bekommen, ist Cameron-Bure gewohnt, beispielsweise von ihren eher liberalen Mit-Moderatoren der Show «The View» wie Whoopi Goldberg oder Joy Behar. Wie sie überhaupt zur Moderatorin der Show wurde, kann sie bis heute nicht nachvollziehen. «Ich lache noch immer darüber – wie habe ich diesen Platz bekommen? Ich versuche einfach, ich selbst zu sein… Aber ich wusste nicht, dass das Reden über meinen Glauben in Hollywood mir einen Platz bei 'The View' geben würde… Aber ich bin dadurch gewachsen, sowohl in der Karriere als auch als Person, dass ich mit vier anderen Leuten zusammensitze, die zu 99 Prozent der Zeit nicht mit mir übereinstimmen, ohne dass ich mich dadurch verletzt fühle oder es persönlich nehme.»

Brücken bauen

Gerade in Hollywood werden christliche Schauspieler häufig ausgegrenzt oder für ihre Werte verspottet. Hier möchte Cameron-Bure Brücken bauen. «Ich versuche, Brücken zu bauen, weil ich denke, dass beide Seiten missverstanden werden können – denn wir sehen immer das Schlimmste im anderen… Wir sollten einander zuhören, miteinander reden und versuchen, uns gegenseitig auf freundliche und respektvolle Art zu verstehen.»

Die defensive Mauer abbauen

Durch diese Art des Aufeinanderzugehens könne man auch Menschen für Jesus gewinnen. «Ich glaube, dass wir als Christen aufhören sollten, alles beweisen zu wollen. Das hat Gott bereits getan und Gott kann das auch mit dem einzelnen Menschen tun, wenn sie das brauchen, aber es ist nicht unsere Aufgabe, jemanden dazu zu zwingen, sich zu verändern und uns zu verstehen. Das ist die Aufgabe des Heiligen Geistes, nicht unsere.» Und wie kann man diese defensive Mauer abbauen? «Ich denke, das kommt durch Erbarmen und Mitleid.»

 

Zum Thema:
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Datum: 01.01.2018
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / CBN

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