Evangelische Allianz reagiert auf Verfluchungs-Aktion gegen Köppel
Die Verfluchungszelebration gegen Roger Köppel durch das Theater am Neumarkt bezeichnet die Schweizerische Evangelische Allianz als «einer kulturellen Institution unwürdig». Zudem sei es mit dem Aufruf zur Vernichtung eines Menschen ein krimineller Akt. Über allem Fluchen und Verfluchen gibt es laut SEA etwas Grösseres: «einen gnädigen Gott, der gern Segen gibt.»
Vertrauen auf Gott ist «bester Ratgeber»
Das Handeln der Akteure am Theater am Neumarkt hat mehr mit Niederträchtigkeit zu tun als mit Kultur. Zudem ist ein öffentlicher Aufruf zum tödlichen Verfluchen eines Menschen eine gefährliche Anstiftung zu kriminellen Akten. Es wäre wünschenswert, dass das Theater am Neumarkt die Aktion nicht nur sofort stoppen, sondern sich auch dafür hörbar entschuldigen würde. Doch selbst wenn es dies nicht tut, ist das Vertrauen auf Gott ist in solchen Situationen der beste Ratgeber.
Auch das Gebetsnetzwerk «Gebet für die Schweiz» ruft seine Fahnenträger, Assistenten und weitere BeterInnen dazu auf, für Roger Köppel und seine Familie im Gebet einzustehen. Ein Bundesparlamentarier werde durch einen aus Kamerun eingeflogenen Voodoo-Priester verflucht. Man wolle dies als «Gebet für die Schweiz» nicht zulassen. «Treten wir deshalb im Gebet für Roger Köppel, seine Familie, seine Gesundheit, seine Arbeit und Berufung ein!»
Segen ist besser
Die Schweizerische Evangelische Allianz führt in ihrer Stellungnahme detailliert aus, wofür Christen im Land beten sollen. Die Reaktion der Christen könne nur sein, um Schutz und Segen zu beten:
- Zuallererst soll der Segen Roger Köppel und seiner Familie gelten. Gott möge sie schützen und ihnen in den schweren Angriffen Mut und Weisheit geben. Er möge ihnen auch helfen, dass sie nicht mit Gegenhass oder Überheblichkeit reagieren. Dass sie besonnen und ruhig letztlich den Menschen, die sie jetzt verletzen, vergeben können.
- Gott möge auch die Verantwortlichen für Politik und Kultur in der Stadt besonders segnen. Ihnen ein kluges Reagieren schenken, dass sie die Situation beruhigen und in gute Bahnen lenken können.
- Und auch die Verantwortlichen der Kampagne, das Theater am Neumarkt, die politischen und persönlichen Feinde von Roger Köppel sollen diesen Segen Gottes erfahren. Gottes Segen bewirkt, dass Hass, zynisches Verhalten und Gedankenlosigkeit weichen und einer ehrlichen und konstruktiven Versöhnung Platz machen.
- Wir wollen uns als Christinnen und Christen nicht moralisch über diese Menschen stellen, sondern auch für uns um Gottes Segen bitten. Auch wir stehen immer wieder in Gefahr, überheblich, lieblos, gedankenlos oder ungerecht zu handeln. Wir bitten Gott, dass er diese falschen Haltungen in unseren Leben korrigiert. Dass er uns Menschen macht, die ihren Mitmenschen Respekt, Ermutigung und Freundlichkeit weitergeben.
Datum: 19.03.2016
Autor: Florian Wüthrich / Thomas Hanimannn
Quelle: Livenet / SEA